Deutsche Autofahrer reisen im Sommer am liebsten durch Skandinavien


20 Jun 2019 [16:28h]     Bookmark and Share


Deutsche Autofahrer reisen im Sommer am liebsten durch Skandinavien

Foto: Carstino Delmonte



Daten der EasyPark Group zeigen, wo Autofahrer während der großen Ferien unterwegs sind und parken.

Hannover – Wenn die Deutschen mit dem Auto Urlaub machen, dann nutzen sie inzwischen europaweit die Möglichkeiten für Handyparken. Besonders häufig machen sie das in Dänemark, Schweden und Italien. Das belegt eine Datenauswertung von EasyPark, dem größten europäischen Anbieter für diese Technik.

Ausgewertet wurden die internationalen Parkvorgänge der Sommermonate Juni bis August 2018. Demnach parkten die deutschen Urlauber besonders häufig in Dänemark (28% aller Parkvorgänge im Ausland), in Schweden (20 Prozent) und in Italien (19 Prozent), außerdem in Norwegen (zwölf Prozent) und Österreich (elf Prozent).

Dabei nutzen die Deutschen ihre App mehr denn je im europäischen Ausland: Gegenüber 2017 stieg die Zahl der Urlaubs-Parkvorgänge um 196 Prozent. Der Grund ist einfach – mit dem Handy können Autofahrer ihre Parkgebühren überall auf die gleiche digitale Weise bezahlen, ohne eine neue App installieren zu müssen. Das gilt aktuell in mehr als 1.200 Städten in vierzehn europäischen Ländern, und die Verfügbarkeit steigt weiter.

Lieblingsziele: Hamburg, Berlin, Köln

Wie viele der europäischen Nachbarn wiederum nach Deutschland fahren, spiegelt sich ebenfalls in den digitalen Parkvorgängen wider. Beispiel Hamburg: Von den in der Hansestadt in den Sommermonaten von Juni bis August 2018 parkenden Nutzer kamen 62 Prozent aus Dänemark, gefolgt von den Schweden mit 18 prozent und Norwegern mit neun Prozent. Gegenüber 2017 vervierfachte sich die Zahl der digitalen Parkvorgänge.

In Berlin parkten von den europäischen Anwendern in der Mehrheit ebenfalls die Dänen: Ihr Anteil betrug 47 Prozent, gefolgt von den Schweden mit 20 Prozent, Italienern und Norwegern mit jeweils sechs Prozent. Gegenüber 2017 verfünffachte sich die Zahl der Parkvorgänge.

Auch Köln wurde vor allem von dänischen Handy-Anwendern besucht: Sie haben einen 20 Prozent-Anteil an den Parkvorgängen, gefolgt von den Schweden und Niederländern mit 15 Prozent. Hinzu kamen Reisende aus Belgien mit 10 Prozent. Insgesamt verdreifachte sich die Zahl der Parkvorgänge von ausländischen  Nutzern in Köln gegenüber 2017.

So funktioniert Handyparken

Handyparken per App heißt für Autofahrer: Sie müssen kein Kleingeld bereithalten und vorausschauend in den Parkscheinautomaten einwerfen. Stattdessen können sie mit der App des Anbieters die Parkzeit ganz nach Bedarf starten, verlängern oder beenden. Überzahlung oder eiliger Ticketnachkauf am Automaten kommen nicht mehr vor. Strafzettel lassen sich mit einem Klick auf ‚Verlängern‘ vermeiden. Allerdings werden durch diese Art des Parkticketeinkaufs auch neue Nutzerdaten generiert. Damit kann ein Bewegungsprofil erstellt und im Zweifel von Behörden abgerufen werden.







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