Nach Corona und Energiepreis-Krise – wird 2022 das Fahrradjahr?


16 Apr 2022 [16:27h]     Bookmark and Share


Nach Corona und Energiepreis-Krise – wird 2022 das Fahrradjahr?

Nach Corona und Energiepreis-Krise – wird 2022 das Fahrradjahr?



Der Fahrradverleiher Nextbike verzeichnete über eine halbe Million Registrierungen im Jahr 2021 und startet im ersten Quartal 2022 mit einer Verdoppelung der Ausleihen. Allein für das erste Halbjahr 2022 sind 18 neue Launches in über acht Ländern geplant. Seit November ist das Unternehmen Teil des Mietrolleranbieters Tier Mobility.  

Leipzig – Bike Sharing auf Erfolgskurs – Deutsche fahren immer mehr Fahrrad – Die Deutschen wollen mehr Rad fahren. Das wird auch durch den letzte Fahrrad-Monitor von 2019 bestätigt. Mehr als ein Drittel der Deutschen planen demzufolge in Zukunft häufiger mit dem Fahrrad zu fahren – Tendenz steigend.

Dieser Trend spiegelt sich auch beim Bike-Sharing wider. Das Verleihunternehmen Nextbike jedenfalls verzeichnet einen deutlichen Zuwachs an Nutzern und Ausleihen. Allein in Deutschland konnten über mehr als eine halbe Million neue Registrierungen und im ganzen Jahr knapp 10 Millionen Fahrten verbucht werden. Auch 2022 setzt sich der Trend ungebrochen fort. So wurden bereits im ersten Quartal doppelt so viele Ausleihen wie im gleichen Vorjahreszeitraum getätigt.

18 Launches in acht Ländern

Nextbike plant in diesem Jahr, das Bike-Sharing Angebot um 25.000 Räder zu erweitern. Dazu sind bereits bis einschließlich Juni 2022 18 Launches in acht verschiedenen Ländern geplant. Wien, Oldenburg und Greifswald sind gerade gestartet, danach folgen unter anderem Palma de Mallorca, Ljubljana, Leon und Campia Turzii in Rumänien.

Gesenkter Mehrwertsteuersatz auf Fahrräder

Neben dem unternehmenseigenen Wachstumskurs kommt ein wichtiges Zeichen für die Verkehrswende seitens der Politik. Für EU-Staaten besteht die Möglichkeit, die Mehrwertsteuer auf Fahrräder zum Beispiel im Verkauf und auch Verleih zu senken. Dem Beschluss wurde bereits im Dezember 2021 durch den Europarat zugestimmt. Nun ist es an den jeweiligen Staaten, diese Vergünstigung in die Tat umzusetzen.







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