Jobmotor Flughafen München läuft auf Hochtouren – Fast 2800 neue Stellen bei den drei größten Airport-Unternehmen


03 Feb 2009 [16:02h]     Bookmark and Share


Jobmotor Flughafen München läuft auf Hochtouren – Fast 2800 neue Stellen bei den drei größten Airport-Unternehmen

Jobmotor Flughafen München läuft auf Hochtouren – Fast 2800 neue Stellen bei den drei größten Airport-Unternehmen



Auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bleibt der Flughafen München ein Garant für Wachstum und Beschäftigung. Alleine die drei größten Unternehmen am Airport – der Lufthansa-Konzern, die Flughafen München GmbH einschließlich ihrer Töchter (FMG) und die Sicherheitsgesellschaft am Münchner Flughafen (SGM) – haben die Anzahl ihrer Mitarbeiter seit Sommer 2006 um fast 2800 auf mehr als 18.300 erhöht.

München – Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh betonte bei der heutigen Jahrespressekonferenz der Flughafen München GmbH: „Der Jobmotor Flughafen München ist also in den letzten zweieinhalb Jahren auf Hochtouren gelaufen.“ In den vergangenen fünf Jahren fanden fast 5000 Menschen in den drei größten Unternehmen des Münchner Flughafens einen neuen Arbeitsplatz.

Derzeit sind rund 30.000 Menschen bei über 500 Unternehmen und Behörden am Airport beschäftigt. Seit Eröffnung des Flughafens im Erdinger Moos im Mai 1992 hat sich die Zahl der Mitarbeiter damit mehr als verdoppelt. Außerdem ist der Airport die größte Ausbildungsstätte der Flughafenregion. 650 junge Leute lernen flughafenweit die verschiedensten Berufe, davon sind 280 Azubis bei der FMG.

Die Beschäftigungswirkung strahlt dabei weit über die Flughafengrenzen hinaus: Statistisch betrachtet induziert jeder Airport-Job bis zu zwei weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern, bei Wartungsbetrieben und anderen flughafennahen Unternehmen. Ebenso bedeutend sind die sogenannten katalytischen Effekte des Flughafens als Infrastruktureinrichtung, also die regional- und volkswirtschaftlichen Auswirkungen: Nach einer neuen Studie des European Center for Aviation Development in Darmstadt (ECAD) war zum Beispiel für 88 Prozent von international tätigen Unternehmen die exzellente Luftverkehrsanbindung ein wichtiger oder sehr wichtiger Standortfaktor. Folgerichtig begrüßen die befragten Unternehmen auch die geplante Kapazitätserweiterung durch eine dritte Start- und Landebahn, mit der 82 Prozent der Befragten eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Wirtschaftsentwicklung in der Region verbinden. Ein anderes Beispiel aus der ECAD-Studie: 44.000 Arbeitsplätze alleine in der Region München werden durch die Kaufkraft der mit dem Flugzeug angereisten ausländischen Gäste gesichert.

Gerade in der derzeit schwierigen Konjunkturlage sieht Kerkloh die Flughafenerweiterung als wichtige Grundlage, damit der Airport weiter ein verlässlicher Partner am Arbeitsmarkt sein kann: Kerkloh: „Das Wachstum des Münchner Airports ist – wie die Studienergebnisse einmal mehr deutlich machen – also keineswegs ein Selbstzweck, sondern es kommt dem gesamten Wirtschaftsraum sowie den hier lebenden und arbeitenden Menschen zugute.“

Foto: Flughafen München







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