• Nachrichten
  • Meldungs-Archiv
  • Bilder
  • NewsAPI
  • Pressemeldung einsetzen
  • Reiseshop
  • Newsletter
  • RSS
Donnerstag, Oktober 29, 2026
  • Login
TouristikPresse
  • Nachrichten
  • Meldungs-Archiv
  • Bilder
  • NewsAPI
  • Pressemeldung einsetzen
  • Reiseshop
  • Newsletter
  • RSS
No Result
View All Result
  • Nachrichten
  • Meldungs-Archiv
  • Bilder
  • NewsAPI
  • Pressemeldung einsetzen
  • Reiseshop
  • Newsletter
  • RSS
No Result
View All Result
TouristikPresse
No Result
View All Result
  • Nachrichten
  • Meldungs-Archiv
  • Bilder
  • NewsAPI
  • Pressemeldung einsetzen
  • Reiseshop
  • Newsletter
  • RSS
Home News Auto Strassenverkehr

Forschergruppe stellt erstmals alternatives Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 her

Red.4 by Red.4
29. April 2014
in Auto Strassenverkehr, Billigflieger, Destinationen, Luftverkehr, Reisezusatzleistungen
0
0
SHARES
0
VIEWS
Share on FacebookShare on Twitter

Eine internationale Forschergruppe hat im Projekt SOLAR-JET zum weltweit ersten Mal Flugzeugtreibstoff aus Sonnenlicht, Wasser und Kohlenstoffdioxid hergestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichem Kerosin, das aus Erdöl hergestellt wird, basiert der alternative Treibstoff auf fast unbegrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen und kann so in Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit des Luftverkehrs leisten.

Köln – Zu den Projektpartnern zählen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die ETH Zürich, das Bauhaus Luftfahrt, Shell Global Solutions sowie das Beratungsunternehmen ARTTIC.

In zwei Schritten zu alternativem Kerosin

„Unser Grundgedanke ist es, den Verbrennungsprozess umzukehren. Das heißt, wir nehmen Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf als Emissionen, führen Energie zu und gewinnen so Treibstoff“, erklärt Dr. Patrick Le Clercq, der das Projekt beim DLR-Institut für Verbrennungstechnik in Stuttgart betreut. Der dazu eingesetzte thermochemische Prozess besteht aus zwei Schritten. Zunächst spalten die Wissenschaftler in einem an der ETH Zürich entwickelten Solarreaktor ein Metalloxid, das als Katalysator dient, in Metall- und Sauerstoff-Ionen. Die dazu benötigten hohen Temperaturen von bis zu 2.000 Grad Celsius können beispielsweise mit Hilfe von Solarreceivern erzeugt werden, welche die natürliche Sonnenstrahlung auffangen und konzentrieren. Dann leiten die Forscher Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf durch den Solarreaktor. Beide reagieren mit den Metall- und Sauerstoff-Ionen und es entsteht ein Synthesegas, eine Mischung aus Wasserstoff und Kohlenstoffmonoxid mit jeweils sehr hohem Reinheitsgrad.

Mit Hilfe des sogenannten Fischer-Tropsch-Verfahrens wird das Synthesegas anschließend in Kerosin umgewandelt. Dieses großtechnische Verfahren ist bereits weltweit etabliert und zertifiziert für die Anwendung in der Luftfahrt. Für den so hergestellten Treibstoff sind somit keine neuen, umfangreichen Tests und Zulassungsverfahren notwendig.

Der im SOLAR-JET-Projekt unter der Leitung der ETH-Zürich entwickelte Reaktor wird auf der Internationalen Luft und Raumfahrtausstellung ILA vom 20. bis zum 25. Mai 2014 in Berlin am Stand des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ausgestellt sein.

Virtueller Solarreaktor macht Reaktionsprozesse verständlich

Um die komplexen Vorgänge innerhalb des Solarreaktors genauer zu verstehen, haben die DLR-Verbrennungsforscher den neuartigen ersten Prozessschritt im Computer simuliert und konnten dabei auf langjährige Erfahrungen im Bereich der Entwicklung und Analyse alternativer Treibstoffe für den Luftfahrtsektor zurückgreifen. Das Resultat: ein „virtueller“ Solarreaktor, der mit rund neun Millionen einzelner Rechenoperationen auswertet, welche thermochemischen Reaktionen wann, wo und mit welchem Energieumsatz ablaufen. „Solche Modellierungen sind heute eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau von Versuchsanlagen. So können die Projektpartner zeit- und kostenaufwändige experimentelle Versuche gezielt planen und das Gesamtsystem des Solarreaktors sowie die darin ablaufenden Einzelprozesse systematisch weiterentwickeln“, beschreibt Le Clercq.

Nächster Schritt: Systemoptimierung und Marktanalyse

Nachdem die Projektpartner die Machbarkeit des Verfahrens auf Labormaßstab gezeigt haben, werden sie im nächsten Schritt den Solarreaktor weiter optimieren sowie technische und wirtschaftliche Umsetzungsmöglichkeiten auf industriellem Maßstab untersuchen. Das Projekt SOLAR JET (Solar chemical reactor demonstration and Optimization for Long-term Availability of Renewable JET fuel) im Januar 2011 gestartet und wird von der Europäischen Kommission im Zuge des Siebten Rahmenprogramms auf eine Dauer von vier Jahren gefördert.

Foto: Carstino Delmonte

Tags: alternativesForschergruppeKerosinLuftverkehrSonnenlicht Wasser CO2
Previous Post

Probleme bei der Gepäckmitnahme: Jeder siebte Flugreisende ist betroffen

Next Post

Schlafen wie ein Weltmeister: Die WM-Quartiere damals und heute

Next Post

Schlafen wie ein Weltmeister: Die WM-Quartiere damals und heute

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Nachrichten
  • Meldungs-Archiv
  • Bilder
  • NewsAPI
  • Pressemeldung einsetzen
  • Reiseshop
  • Newsletter
  • RSS
  • Kontakt
  • AGB
  • Datenschutz
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum/Imprint

© 2026 JNews - Premium WordPress news & magazine theme by Jegtheme.

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
No Result
View All Result
  • Nachrichten
  • Meldungs-Archiv
  • Bilder
  • NewsAPI
  • Pressemeldung einsetzen
  • Reiseshop
  • Newsletter
  • RSS

© 2026 JNews - Premium WordPress news & magazine theme by Jegtheme.

Aktuell

Müde Piloten am Steuer: Warum viele weiterhin trotz Erschöpfung fliegenHôtel de Silhouette erweitert sich in Biarritz um neues Gästehaus mit sechs SuitenNicaragua – neue Costanera AutobahnChile – Santiago wird AustragungsortLufthansa holt TAP: Über eine Milliarden Euro in bar geben den AusschlagAir Canada startet 2027 Direktflüge von Montréal nach Sevilla
Anzeige

Ähnliche Themen

Chile – Santiago wird AustragungsortAir Canada startet 2027 Direktflüge von Montréal nach SevillaStudiosus erweitert „smart & small“: Zwölf neue Reisen für 2027 in kleiner GruppeSAS plant neue Lounge am Flughafen Kopenhagen für Juni 2027
Anzeige

Weiterführende Links