Brasiliens ältester Leuchtturm öffnet seine Türen für Touristen


29 Jun 2011 [09:49h]     Bookmark and Share


Brasiliens ältester Leuchtturm öffnet seine Türen für Touristen

Brasiliens ältester Leuchtturm öffnet seine Türen für Touristen



Mehr als 300 Jahre liefert er schon Stoff für Geschichten und Gedichte, er war das Hauptmotiv vieler Gemälde und Fotos, vor allem aber führte er Seeleute auf den richtigen Weg.

Brasília – Der Leuchtturm von Fort Santo Antonio da Barra. Er ist eine der Attraktionen der historischen Altstadt Salvador da Bahias und wohl der älteste Leuchtturm auf dem amerikanischen Kontinent.
 
Nun öffnet der Touristenmagnet erstmals seine Türen und bietet Besuchern die Möglichkeit, einen einmaligen 360° Blick über das historische Salvador zu ergattern. 81 Stufen bedarf es, um das UNESCO-Weltkulturerbe und den Blick auf den Atlantischen Ozean aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben.
 
Im Inneren der Sehenswürdigkeit haben die Besucher die Möglichkeit, die jahrhundertealten Maschinen bestaunen, mit denen der Betreiber abends das Licht anwarf, um ankommenden Schiffen den Weg zu weisen. Der „Farol da Barra“ ist ein Must-see für alle Touristen Salvadors, der Hauptstadt des Staates Bahia. Der Turm sowie das angrenzende Schifffahrtsmuseum sind täglich (außer montags) von 8.30 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen etwa 7 Euro Eintritt.

 

Salvador da Bahia: eine der schönsten Städte Brasiliens
 
Salvador ist längst bekannt als eine der schönsten Städte Brasiliens. Die Stadt, die ursprünglich Cidade do São Salvador da Bahia dos Todos os Santos getauft wurde blickt auf eine fast 500- jährige Geschichte zurück und ist wohl eine der bedeutendsten Wiegen brasilianischer Kultur. Noch heute besticht die Stadt durch eine atemberaubende Altstadt, die 1985 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Neben dem „Farol da Barra“ lockt vor allem der so genannte „Pelourinho“, der einstige Sklavenmarkt, ausländische Touristen an. Hier steht die „Igreja do Rosário dos Pretos“, die einzige Kirche, in der es den afrikanischen Sklaven erlaubt war zu beten. Seit dem Ende der Sklaverei 1888 ist der Platz Knotenpunkt des kulturellen Lebens Salvadors.
 
Heute ist Salvador da Bahia mit seinen etwa 2,7 Millionen Einwohnern noch immer einer der kulturellen Dreh- und Angelpunkte des südamerikanischen Landes. Die Stadt ist bekannt für ihre Musikszene und den farbenfrohen Karneval sowie den „Baianas“, den wohl bekanntesten Gesichtern der Stadt. Die Baianas sind waschechte Einwohnerinnen aus Salvador, die noch immer stolz ihre Trachten auf den Straßen der Altstadt präsentieren.
 
Die Teilung Salvadors in Ober- und Unterstadt macht die Metropole, die seit Mitte des 16. Jahrhunderts mehr als 200 Jahre brasilianische Hauptstadt war, besonders interessant. 80 Meter Höhenunterschied trennen das einstige Hafen- und Geschäftsviertel in der Unterstadt von der Oberstadt, wo sich die Prachtbauten der Reichen und die Kirchen tummelten. Die bequemste Möglichkeit, von unten nach oben und von oben nach unten zu gelangen, ist der „Elevador Lacerda“. Dabei handelt es sich um den berühmten Aufzug der Hafenstadt, der seit dem 19. Jahre täglich verkehrt und heute mehr als 50.000 Passagiere am Tag transportiert.

 

Foto: Embratour







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