Neue Verkehrsmittel und -wege in der Dominikanischen Republik


20 Jun 2008 [16:01h]     Bookmark and Share


Neue Verkehrsmittel und -wege in der Dominikanischen Republik

Neue Verkehrsmittel und -wege in der Dominikanischen Republik



Die Dominikanischen Republik freut sich über das planmäßige Vorankommen der für das Jahr 2008 angestrebten Infrastruktur-Projekte.

Frankfurt – Zwei Meilensteine sind jetzt fertig: Die Schnellstraße von Santo Domingo nach Samaná verbindet die Hauptstadt mit der wichtigen neuen Tourismusregion in nur zwei Stunden Fahrtzeit. Die eigene Airline, Air Dominicana, vernetzt ab sofort die Dominikanische Republik noch besser mit Süd- und Nordamerika.

Die Schnellstraße von Santo Domingo nach Samaná

Gleich zu Monatsanfang eröffnete das Bauministerium (Secretaría de Obras Públicas) die in nur 27 Monaten fertig gestellte und 150 Millionen Dollar teure Schnellstraße. Mit eine Länge von 160 Kilometern und einer Breite von 3,65 Metern führen zwei Spuren über zwölf Brücken in Richtung Norden. Dadurch verkürzt sich die Autofahrt von vormals vier bis sechs Stunden auf circa zwei. Insgesamt gibt es drei Mautstellen, die die Preise nach Fahrzeugtypen gestaffelt berechnen. Eine durchschnittliche Fahrt kostet rund 350 Pesos (circa 7 Euro).

Die neue dominikanische Fluggesellschaft Air Dominicana

Am 11. Juni 2008 wurde die offizielle Starterlaubnis an die Air Dominicana auf dem Internationalen Flughafen von Las Américas (AILA) von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik vergeben. Der erste Flug fand am 16. Juni 2008 von Caracas, Venezuela nach Punta Cana statt, wo sich auch die operative Basis der neuen Airline befindet. Zurzeit operiert die Fluggesellschaft mit einer Boing 737-700, die den Namen Punta Cana trägt und eine Kapazität von 148 Passagieren hat. In den nächsten Wochen sollen zwei weitere Maschinen dazu kommen, mit den Namen Puerto Plata und Samaná. Vorerst wird die neue Airline ausschließlich Ziele in Süd- und Nordamerika bedienen. Die Gründung der nationalen Fluggesellschaft, die zur Hälfte aus stattlichen und zur anderen Hälfte aus privatem Kapital finanziert wurde, geht auf eine Initiative des Tourismusministers der Dominikanischen Republik, Felíx Jimenéz, zurück, der mit Air Europa und der Unternehmensgruppe Globalia den Grundstein für diese positive Entwicklung in der zivilen Luftfahrt des Landes legte. Vor zwei Jahren stellte er das Projekt erstmals dem Präsidenten Leonel Fernández vor, in der Überzeugung, dass der Tourismussektor entscheidend von der Erweiterung und Sicherstellung der Flugkapazitäten durch eine nationale Airline profitieren könne. Das erste Abkommen zwischen den staatlichen und den privaten Anteilseignern wurde im Jahr 2007 auf der ITB in Berlin unterzeichnet. Hohe Vertreter der großen, in der Dominikanischen Republik vertretenen Hotelketten wie zum Beispiel Sol Mélia, Occidental Hotels, NH Hotels und Viva Wyndham Hotels begrüßten die Entscheidung der Regierung.







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