Lufthansa: Mehr Gequetsche in neuen Jets – Ryanair mit größerem Sitzabstand


02 Feb 2016 [00:37h]     Bookmark and Share


Lufthansa: Mehr Gequetsche in neuen Jets – Ryanair mit größerem Sitzabstand

Foto: Carstino Delmonte



Vor wenigen Tagen hat die Lufthansa ihren ersten Airbus A320NEO erhalten. Economy-Kunden haben weniger Sitzabstand als beim Billigflieger Ryanair.

Frankfurt – Die Lufthansa hat mal wieder ein neues Flugzeugmuster in Empfang genommen. Als erste Airline überhaupt wurde am 20. Januar der Airbus A320NEO in Empfang genommen. Ein modernes und umweltfreundlicheres Flugzeug als seine Vorgänger.

Für die Passagiere der Economy-Klasse wird der Transport in dem Kurz- und Mittelstreckenjet allerdings keineswegs bequemer. Hier wurden zwei weitere Sitzreihen mit zwölf zusätzlichen Sitzplätzen „geschaffen“. Der Sitzabstand in dieser Klasse beträgt nun lediglich 74 Zentimeter, zwei Zentimeter weniger als im Vorgängerflugzeug. Zum Vergleich: Beim Billigflieger Ryanair beträgt der Sitzabstand in Boeing 737-Maschinen 76,5 Zentimeter und damit 2,5 Zentimeter mehr.

Der erste an LH ausgelieferte A320 wurde 1989 mit 144 Sitzen bestuhlt. Das Flugzeug mit der Registrierung D-AIPA fliegt auch nach über 26 Jahren noch immer im Lufthansa-Konzern – mittlerweile allerdings mit 168 modernen, das heißt auch dünneren Sitzen.

Die A320NEO verfügt über insgesamt 180 Sitzplätze für Business Class- und Economy Class-Kunden. Nach Angaben der Fluggesellschaft wurden in der Kabine die Bordküchen und Waschräume im vorderen und hinteren Teil des Flugzeugs neu angeordnet, so dass eine „effizientere Nutzung des Raums möglich wird“.

Vorteilhaft ist die neue Sitzplatzanordnung im A 320NEO für die Passagiere der Business Class: Hier beträgt der Sitzabstand 81 Zentimeter.

Die Lufthansa Group hat insgesamt 116 Jets der A-320NEO-Familie für die Marken Lufthansa und Swiss bestellt, darunter 45 A-321NEO. Bis zum Jahresende sollen insgesamt fünf A-320neo mit Stationierungsort Frankfurt zur Flotte stoßen.

Die Flugzeugflotte des Lufthansa Konzerns – dazu zählen neben Swiss, Austrian Airlines und Eurowings auch Air Dolomiti und die Frachtfluglinie LH-Cargo – erfährt gegenwärtig eine grundlegende Erneuerung. Der Konzern hat nach eigenen Angaben aktuell insgesamt 251 fabrikneue Flugzeuge zu einem Listenwert von rund 40 Milliarden Euro auf seiner Bestellliste. Diese sollen bis 2025 ausgeliefert werden.

Foto: Carstino Delmonte







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