Gastgewerbeumsatz im Januar 2008 real um 0,4% gesunken


14 Mrz 2008 [15:01h]     Bookmark and Share


Gastgewerbeumsatz im Januar 2008 real um 0,4% gesunken

Gastgewerbeumsatz im Januar 2008 real um 0,4% gesunken



Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Januar 2008 nominal 2,5% mehr und real 0,4% weniger um als im Januar 2007.

WIESBADEN –  Im Vergleich zum Dezember 2007 wurde im Gastgewerbe im Januar 2008 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 2,6% und real 2,3% mehr abgesetzt.

Die Kantinen und Caterer, zu denen auch die Lieferanten der Fluggesellschaften gehören, setzten im Januar 2008 nominal 3,7% und real 1,6% mehr um als im Vorjahresmonat. Im Beherbergungsgewerbe wurde nominal 4,3% mehr umgesetzt. Real gab es keine Veränderung. Im Gaststättengewerbe lagen die Umsätze nominal 1,1% höher und real 1,2% niedriger als im Vorjahresmonat.

Änderungen ab Berichtsmonat Januar 2008

Grundlage der Erhebung ist eine repräsentative Stichprobe von allen Gastgewerbeunternehmen. Neu gegründete Unternehmen werden seit dem
Berichtsmonat Januar 2007 durch jährliche, ebenfalls repräsentative Neuzugangsstichproben berücksichtigt.

Ab dem Berichtsmonat Januar 2008 werden folgende Maßnahmen wirksam, um die Qualität der monatlichen Gastgewerbestatistik zu steigern:

Die aktuelle Neuzugangsstichprobe bildet alle im Jahr 2005 neu gegründeten Gastgewerbeunternehmen ab. Sie umfasst 597 Unternehmen oder
rund 6% des Umfangs der aktuellen Stichprobe im Gastgewerbe. Umsätze und Beschäftigtenzahlen der neu gegründeten Unternehmen gehen rückwirkend
bis zum Januar 2007 in die Ergebnisse ein, um den Vergleich ab Berichtsmonat Januar 2008 gegenüber dem Vorjahresmonat zu gewährleisten.

Damit die früheren Ergebnisse trotz der Neuzugangsstichprobe vergleichbar sind, werden ab sofort verkettete Messzahlen (rückwirkend
ab Januar 2006) veröffentlicht. Verkettung bedeutet hierbei, dass ein konstanter Faktor das Niveau der Messzahlenreihe 2008 an das der
bisherigen Messzahlenreihe anpasst. Die aktuelle Konjunkturentwicklung bleibt dabei erhalten, Zeitreihen können besser analysiert werden.

Außerdem wird ein Teil des bisherigen Schätzverfahrens für fehlende Unternehmensmeldungen durch eine leistungsfähigere Methode ersetzt, die
wirtschaftszweigspezifische, saisonale, kalendarische und regionale Einflüsse auf die Konjunkturentwicklung besser berücksichtigt.

Eine neue Software berechnet zudem die Messzahlen präziser als bisher. Tests haben gezeigt, dass sich die Messzahlen dadurch auf tieferer
wirtschaftsfachlicher Ebene um bis zu 0,1 Prozentpunkte verändern können.

Ausführlichere Informationen zur Methodik der Monatserhebung enthält der Qualitätsbericht, der auf der Homepage von Destatis zur Verfügung steht.

Kostenlose Ergebnisse zum Gastgewerbeumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung stehen beim Publikationsservice von Destatis unter
destatis.de/publikationen, Stichwort: Gastgewerbe zur Verfügung.







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