ANA startet Maßnahmenkatalog zur Ertragssicherung 2009


02 Jul 2009 [11:15h]     Bookmark and Share




Die Fluggesellschaft will mit einem Notfall-Maßnahmenplan eine Einsparung von 220 Millionen Euro noch im laufenden Geschäftsjahr erzielen

Frankfurt/Toio – ANA, die japanische Fluggesellschaft in der Star Alliance, hat einen Notfall-Maßnahmenkatalog aufgelegt, um den Auswirkungen der Mexiko-Grippe und der ausbleibenden Erholung des gesamten Luftverkehrs mit Nachdruck entgegenzutreten – trotz einer leichten Verbesserung der Konjunkturaussichten. Die Mexiko-Grippe hat seit Ende April dieses Jahres – als ANA ihren Maßnahmenplan für das Geschäftsjahr 2009 bekannt gab – zu einem Rückgang bei den Passagierzahl um 150.000 auf Inlandsstrecken und um 250.000 bei internationalen Flügen geführt.

Ziel von ANA ist es, mit dem Maßnahmenplan zur Ertragssicherung eine Erlössteigerung von 30 Milliarden Yen (umgerechnet etwa 220 Millionen Euro) zum Ende des Geschäftsjahres 2009/10 (es endet am 31. März 2010) sicherzustellen. Die Airline will auf Kurs bleiben, um die Unternehmensziele für dieses Jahr zu erreichen. Weiterhin möchte ANA den Kunden auch weiterhin einen hochwertigen Service anbieten, ihn sogar noch verbessern.

Das Projekt erfordert eine noch frühere und verfeinerte Umsetzung der Maßnahmen des bereits laufenden Notfall-Plans sowie neue, zusätzliche Maßnahmen und mittelfristig Schritte zur weiteren Kostenreduzierung.

Die vier Kernpunkte des Maßnahmenkatalogs zur Ertragssicherung für das Geschäftsjahr 2009:

Effizientere Anpassung von Angebot und Nachfrage durch Überprüfung des Business Plans

• Streichung und Reduzierung von Flügen entsprechend der Nachfrage bei gleichzeitiger Sicherung der Rechte an den entsprechenden Slots.

• Aufschub der Einführung von Großraumfrachtflugzeugen.

• Verbesserung der Profitabilität durch noch genauere Kapazitätsanpassungen.

Dem Produktionsvolumen angepasste Kostensenkungen – auch bei den Personalkosten

• Frühere Umsetzung der für das Geschäftsjahr 2010 und später geplanten Sparmaßnahmen.

• Vermehrter Einsatz von Maßnahmen wie zum Beispiel ein Monat unbezahlter Urlaub in Übereinstimmung mit dem Business Plan.

• Budgetüberprüfung, basierend auf der Größe des Geschäftsbereichs und der Passagiernachfrage.

Reduzierung der allgemeinen Beschaffungskosten

• Etablierung von Projekten zur Kontrolle der allgemeinen Beschaffungskosten.

• Zusammenlegung des Bereichs Einkauf.

• Stärkung der Strukturen sowohl des Angebots- wie auch des Nachfragemanagements.

Einführung eines „Pay for Value“-Programms

• Einführung von neuen Zusatz-Dienstleistungen gegen Gebühr – hauptsächlich auf internationalen Flügen.

• Überprüfung der aktuellen Dienstleistung auf Inlandsflügen.







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