DEUTSCHE UND FRANZÖSISCHE GESCHÄFTSREISENDE VERMISCHEN BERUFS-UND PRIVATLEBEN AM WENIGSTEN


10 Jan 2014 [16:29h]     Bookmark and Share


DEUTSCHE UND FRANZÖSISCHE GESCHÄFTSREISENDE VERMISCHEN BERUFS-UND PRIVATLEBEN AM WENIGSTEN

DEUTSCHE UND FRANZÖSISCHE GESCHÄFTSREISENDE VERMISCHEN BERUFS-UND PRIVATLEBEN AM WENIGSTEN



Pullman, die Premium-Hotelmarke von Accor und das Forschungsinstitut IPSOS veröffentlichen gemeinsam die Ergebnisse einer Umfrage unter 2.200 internationalen Geschäftsreisenden*.

Paris – Die Untersuchung zeigt einerseits, dass die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben der Reisenden immer mehr verschwimmen (engl. „blur“) und andererseits, dass die Haltung gegenüber Dienstgeräten und deren Integration in das Privatleben länderabhängig ist.  „Blurring“ – der Beginn einer neuen Arbeitsmoral. „Blurring“, die stufenweise Vermischung der Berufs- und Privattätigkeiten, ist ein globaler Trend, der in den Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurde, bekannt ist – von Australien bis China, einschließlich der Vereinigten Staaten, Deutschland und Frankreich. Einkommensstarke Vielreisende sind vernetzt und jederzeit erreichbar. Dadurch verwischen bei ihnen die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben. Dieses neue Verhalten verändert die Organisation von Privat- und Berufsleben und bestätigt auch das Ausdehnen der Arbeit in den privaten Bereich und seinen Nebeneffekt: das Ausdehnen privater Tätigkeiten in den Arbeitsbereich wird als gerechtfertigt und als Teil einer stillschweigenden moralischen Übereinkunft mit ihrem Arbeitgeber angesehen.
Die Reisenden: supermodern ausgerüstet, frei und effizient Überall auf der Welt sind sich die Befragten einig: 85 Prozent sind der Meinung, dass die Nutzung eines mobilen Geräts die Art der Organisation ihres Berufs- und Privatlebens geändert hat, im Allgemeinen auf positive Weise. Obwohl die negativen Seiten einer starken Vermischung von Privat- und Berufsleben für Geschäftsreisende unschwer zu erkennen sind, glauben 82 Prozent von ihnen, dass ihnen die Nutzung eines mobilen Dienstgeräts ermöglicht, freier zu arbeiten und ihre verschiedene Aufgabenfelder besser zu verwalten.

Dienstgeräte ermöglichen ihnen, effizienter (83 Prozent stimmen zu) und produktiver zu arbeiten (82 Prozent stimmen zu). „Blurring“ wird sogar von 32 Prozent der Befragten als Karrierebeschleuniger betrachtet. 61 Prozent aller Befragten geben an, dass sie mindestens ein Dienstgerät in den Urlaub oder auf Wochenendausflüge mitnehmen. Auch hier sind länderspezifische Unterschiede erkennbar: Während die Deutschen mit mindestens einem mobilen Dienstgerät in den Urlaub fahren, sind es bei den Chinesen 85 Prozent und bei den Brasilianern 74 Prozent. Sehr unterschiedliche Einstellungen in schnell wachsenden Wirtschaftssystemen und in Industrieländern. Deutsche und französische Reisende vermischen ihr Berufs- und Privatleben am wenigsten und stehen dem Verschmelzen zwischen Berufs- und Privatleben entsprechend am kritischsten gegenüber. Außerdem sind sie am wenigsten dazu bereit, private Dinge während ihrer Arbeitszeit zu erledigen. Chinesen und Brasilianer sind Weltmeister im „Blurring“ und werden zu den am meisten vernetzten Reisenden gezählt. Je 79 Prozent bzw. 71 Prozent haben mindestens ein mobiles Dienstgerät (im Vergleich zu 60 Prozent in anderen Ländern).

Amerikanische Reisende sind am unentschlossensten. Obwohl mehr als die Hälfte von ihnen der Auffassung sind, dass ein mobiles Dienstgerät die Arbeit erleichtert, glauben ebenso viele, dass es einen negativen Einfluss auf ihr Privatleben hat.
45 Prozent der Franzosen und 44 Prozent der Chinesen erachten es als legitim, Dienstgeräte zu privaten Zwecken zu nutzen, da ihre Arbeit auch einen Einfluss auf ihr Privatleben hat. Im Durchschnitt beschäftigt sich ein Drittel der Befragten täglich mindestens 30 Minuten mit privaten Dingen während der Arbeitszeit. Die Hälfte von ihnen sieht diese Zeit als Pause in ihrem Arbeitstag.Die Australier und Briten schließlich sind, wenn es um die Überschneidung von Privat- und Berufsleben geht, wie die Franzosen und Deutschen, zurückhaltend, jedoch nicht ganz so unwillig. Xavier Louyot, Senior Vice President im Global Marketing bei Pullman erklärt: „Durch unseren Kontakt zu internationalen Geschäftsreisenden haben wir über die Jahre verschiedene Trends beobachten können. Wir haben unser Hotelangebot weiterentwickelt, um den Änderungen zu begegnen und den Ansprüchen dieser neuen Generation wissensdurstiger, weltoffener und supervernetzter Kunden gerecht zu werden, die sowohl dienstlich als auch privat reisen. Die Ergebnisse dieser Umfrage bestätigen unsere Vorstellung einer gehobenen internationalen Hotellerie, die auf der „work-hard play-hard“-Mentalität basiert und den Lifestyle unserer Kunden reflektiert.“

Die wesentlichen Erkenntnisse der internationalen Pullman-IPSOS-Umfrage in sieben Ländern sind, dass:
    die berufliche Nutzung mobiler Geräte (PCs, Smartphones, Tablets usw.) in dieser Zielgruppe immer alltäglicher wird und „Blurring“ mehr Freiheit bietet und die Effizienz steigert. 82 Prozent der Befragten glauben, dass sie durch ein mobiles Gerät freier arbeiten können und ganze 89 Prozent, dass ihnen mobile Dienstgeräte eine Möglichkeit bieten, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben. 43 Prozent der international Reisenden nehmen ihr mobiles Dienstgerät immer mit in den Urlaub oder auf Wochenendausflüge und 33 Prozent verbringen täglich mindestens 30 Minuten zu Privatzwecken im Internet.

 Europäische Reisende im internationalen Vergleich am wenigsten mit tragbaren Endgeräten ausgestattet sind. Nur 20 Prozent der Deutschen nutzen ein Smartphone zu beruflichen Zwecken. Im Vergleich hierzu tun dies 52 Prozent der Chinesen und 35 Prozent der Brasilianer.

    „Blurring“ in verschiedenen Ländern unterschiedlich bewertet wird: die Deutschen und Franzosen im internationalen Vergleich diejenigen sind, die am wenigsten ihre „Grenzen verwischen“ und Privat- und Berufsleben möglichst getrennt halten: Sie sind am wenigsten dazu bereit, mobile Dienstgeräte mit in den Urlaub zu nehmen – verbringen aber auch die geringste Zeit für private Dinge während der Arbeit. Auch glauben nur 53 Prozent der Deutschen und 56 Prozent der französischen Reisenden, dass ihnen diese Geräte bei ihrer Karriere weiterhelfen. Beide Länder stehen im internationalen Vergleich mobilen Endgeräten am kritischsten gegenüber und erachten diese als potentiellen Stressfaktor.

*Methodik: Diese Online-Umfrage basiert auf einer Auswahl von 2.252 Reisenden, die in mittelklassigen und gehobenen Hotels übernachten und zwischen 25 und 65 Jahre alt sind. Sie wurde in sieben Ländern durchgeführt: Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten, Brasilien, Australien und China. Etwa zwei Drittel der Befragten stammten aus einem Access-Panel von Ipsos und ein Drittel aus der Kundendatenbank von Pullman. Die Befragung fand zwischen dem 27. Juni und dem 6. August 2013 statt. Wenn Sie die Umfragezahlen verwenden möchten, geben Sie bitte an, dass diese aus einer „Pullman IPSOS-Umfrage“ stammen.

Über Pullman: Pullman ist die internationale Premium-Hotelmarke von Accor, dem weltweit führenden Hotelbetreiber, der in 92 Ländern mit über 3.500 Hotels und mehr als 160.000 Mitarbeitern vertreten ist. Pullman Hotels befinden sich in regionalen Zentren, internationalen Metropolen oder in beliebten Tourismuszentren. Die Marke Pullman Hotels & Resorts ist vorrangig darauf ausgerichtet, die Bedürfnisse anspruchsvoller, kosmopolitischer Reisender zu erfüllen – unabhängig davon, ob sie alleine, mit der Familie oder mit Kollegen reisen. Die Häuser der Marke bieten einen innovativen Ansatz in der Premium Hotellerie. Das Pullman Netzwerk umfasst mehr als 80 Hotels in Europa, Afrika, im Nahen Osten, Asien und Lateinamerika, wo Ideen, Geschichten und Kulturen aufeinandertreffen. Bis spätestens 2020 will Pullman 150 Häuser weltweit betreiben. Wie die meisten Accor Marken ist Pullman stolz darauf, den Gästen das Le Club Accorhotels Treueprogramm bieten zu können.

Fotos: Edgar Delmont

 







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