Das Loiretal der Schlösser – immer eine Reise wert


22 Jul 2013 [13:26h]     Bookmark and Share


Das Loiretal der Schlösser –   immer eine Reise wert

Das Loiretal der Schlösser – immer eine Reise wert



Es gibt kaum eine Region mit einer derartigen Fülle an historischen Sehenswürdigkeiten wie das Loiretal. Die Loire zieht sich wie ein roter Faden durch die von der UNESCO zum Welterbe erklärte Landschaft, die vielen Schlösser reihen sich wie an einer Perlenkette auf.

Von renommierten Weinbergen bis zu bukolischen Ufern, von kleinen Dörfern bis zu historischen Städten, von Winzerhäusern bis zu mächtigen Schlössern, mit Festivals, die den Rhythmus bestimmen… der Loire-Radweg „La Loire à Vélo“ folgt einem langgezogenen Wasserband, gesäumt von Tausend und einem Wunder, das je nach Lust und Lenkerrichtung ein ebenso erstaunliches wie ungewöhnliches monumentales und pflanzliches Kulturerbe zu bieten hat. Dieser längste Radweg Frankreichs – 840 km ausgebaute Strecken – begleitet die herrliche, wilde Loire, in die sich schon die Fürsten verliebten und die Feinschmecker immer noch zum Träumen bringt!  
 
Nur eine Stunde von Paris gelegen ist das Loiretal der Schlösser, der sogenannte „Garten Frankreichs“, Symbol für französische Lebensart.

Aktuelles im Loiretal:

Königliches Schloss Blois neu erleben : Umgestaltung des Besichtigungsrundgangs Eine neue Inszenierung entführt die Besucher in das Leben am Hof während der Renaissance. Die Umgestaltung der Besichtigung mit Klangeffekten und einem Audioguide mit gespielten Szenen glänzt durch die Ausstellung noch nie gesehener Sammlungsstücke: Gemälde und Kunstobjekte der Renaissance, Möbel der Neorenaissance u.v.m. Der Rundgang beginnt im Ständesaal mit dem Architekturmanifest. Auf einer Riesenleinwand können Besucher mithilfe interaktiver Pulte Bilder der Geschichte des Schlosses im Laufe der Jahrhunderte entdecken und folgen einer völlig umgestalteten Erzählung über alle Facetten des Alltags am Hof.   

Mit den „Nächten von Azay“ zeigen Wände Bilder – bis 24. August: Durch drapierte Lichter, getaucht in Klanglandschaften, sorgfältig animiert durch überraschende Projektionen werden die Räumlichkeiten des Schlosses transformiert und zum Leben erweckt. An einem Abend erlebt das Publikum eine einzigartige, sinnliche Erfahrung des Lebens in einer Burg.

Reitaufführung in Chambord „Im Wald der Geschichte“ („Dans la forêt de l‚Histoire“) – bis 29. September 2013: Nur wenige Schritte vom Schloss entfernt befindet sich die Anlage „Domaine national de Chambord“. Hier werden die Besucher zu einem interessanten Ausflug in die Ställe des „Maréchal de Saxe“ und einer Reitaufführung unter freiem Himmel mit kostümierten Reitern der Truppe von Bruno Mellerio eingeladen. Dieses künstlerische, spielerische und pädagogische Spektakel stammt aus der Feder von Gonzague Saint Bris, der gleichzeitig auch für die Inszenierung verantwortlich ist. Hauptthema: Die Geschichte von Chambord, von Franz I. im 19. Jahrhundert, über Ludwig XIV. und Napoleon. Spektakel um 11.45 Uhr und 16.00 Uhr.

Spazierfahrten mit der Kutsche in Chambord – bis 29. September 2013  
Die Anlage der „Domaine national de Chambord“ lädt die Besucher ebenfalls zu Spazierfahrten in der Kutsche mit interessanten Erläuterungen über das Monument und die Umgebung ein. Diese eignen sich gleichermaßen für Familien wie auch für ausländische Besucher, die hierbei Chambord und den dazugehörigen Park in einer ganz anderen Art und Weise zu erkunden und gleichzeitig die Fauna der Anlage entdecken können.

Vermietung von Booten, elektrischen Booten, Fahrrädern und Kettcars
Um vom Domaine ganz zu profitieren stehen im Wald Fahrrad- und Wanderwege zur Verfügung. Fahrräder und Kettacars können vor Ort gemietet werden. Boote und elektrische Boote werden ebenfalls zur Vermietung für einen Spaziergang auf dem Kanal der das Schloss  säumt angeboten.

Ferienhäuser in Chambord
3 charmante Ferienhäuser werden jetzt in Chambord zur Vermietung angeboten. Sie liegen in 200 Meter Entfernung des Eingangs des Domaine und bieten eine Kapazität von 6 nach 8 Personen. Vermietet werden die Häuser pro Woche oder für eine kürzere Dauer (3 oder 4 Nächte).  
 
Nur 20 min von Chambord liegt das ehemalige Jagdschloss von François 1er, Schloss Beauregard. Dank seiner einzigartigen Renaissancegalerie, die mit 327 Porträts 315 Geschichtsjahre schildert, ist es die ideale Einführung in die Geschichte von Frankreich und Europa. Entspannen kann man im 40 Hektar grossen Landschaftspark des berühmten Landschaftsgestalters Gilles Clement

Mein ganz persönliches Loiretal: Natalie du Pavillon Besitzerin des Schloss Beauregard  
„Als Bewohnerin des Loiretals und als Deutsche die viel in Paris gewohnt hat, ist für mich im Loiretal das Schönste all das Grün, die Natürlichkeit und das Leben auf die typische „französischer Art“. Mann merkt in dieser Gegend wie wahr das Sprichwort ist: „das Loiretal – Garten Frankreichs“.  Man kann sich gut vorstellen warum sich die Könige diese Gegend als Residenz ausgesucht haben. Die Schlösser sind überall zu sehen, die Einen schöner als die Anderen.  
 
Es ist eine Region wo es sich gut leben lässt, wo man gut isst und trinkt. Man nimmt sich Zeit zum leben und hier wird alles noch zu erschwinglichen Preisen angeboten. Es ist ebenfalls eine schöne Region die man mit dem Fahrrad entdecken kann.  
 
Hier noch ein paar persönliche Tipps die ich ihnen gerne gebe: in Chitenay die „Auberge du Centre“ ein Familienhotel und auch noch ein ganz feines Restaurant (da gehe ich mit meinen Eltern hin wenn sie gut und gemütlich essen wollen). Guten Wein kann man bei der Laura trinken im Domaine de Montcy in Cheverny (Bioanbau). In Bracieux können sie die Schokoladenproduktion von  Max Vauché besichtigen…oh la la das ist lecker! Auf der Loire kann man auch Boot fahren auf traditionellen Holzbooten, das ist toll! Man muss natürlich auch Amboise gesehen haben und Blois… es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
 
Wir freuen uns natürlich auch auf Ihren Besuch bei uns im Schloss Beauregard. Besucher die zu uns kommen sind im Allgemeinen sehr begeistert. Beauregard ist auf einer Seite gross und prachtvoll und auf einer Anderen doch sehr „menschlich“ geblieben. Bei uns können Sie auch im Ferienhaus im Schlosspark wohnen.
 
Ob Kinder, junge Erwachsene, Eltern, verliebte Paare, Grosseltern, …für jeden ist das Loiretal eine Reise die man im Leben nicht vergisst!
Also, wir warten auf Ihren baldigen Besuch!“ A bientôt, ihre Natalie du Pavillon

Loiretal : Garten Frankreichs  
In den zahlreichen Gärten und Parks des Loiretals finden Besucher heute nahezu alle Stilvarianten der Gartenkunst: strenge Linien französischer Renaissanceanlagen, wirkungsvoll arrangierte Natur in englischen Parks, romantische Rosengärten, mittelalterliche Pflanzungen und nicht zuletzt innovative Gärten des 21. Jahrhunderts.  
 
Internationales Gartenfestival „Gärten der Sensationen“ – bis 20. Oktober  
 22. Ausgabe des Gartenfestivals zum Thema „Gärten der Sensationen“: Als verkleinerte Darstellung der Welt kann man diesen Garten begehen, riechen, anhören, schmecken, sehen, berühren. Die Luft  unterliegt den Launen des Windes, Licht und Schatten wechseln einander ab, die Hitze und die Kälte, die Glätte und die Rauheit, die Flüssigkeit und die Festigkeit, die Flachheit und die Unebenheit bilden hier im Verlaufe der Sinnes- und Gefühlerlebnisse ein abwechslungsreiches Zusammenspiel. Das Schloss von Chaumont-sur-Loire bildet einen interessanten Zeitzeugen der Verteidigungsarchitektur der gotischen Zeit und der bürgerlichen Architektur der Renaissance-Zeit.
Caterina de‘ Medicis, Besitzerin des Schlosses und Anhängerin von Nostradamus und Ruggieri, den sie zu ihrem persönlichen Astrologen ernannte, wies es später Diana von Poitiers zu.  

Das Königsschloss von Blois war der Wohnsitz von sieben Königen und von zehn Königinnen von Frankreich und bringt demzufolge die Macht und das Alltagsleben des Königlichen Hofes in der Renaissance zum Ausdruck; dies wird bezeugt durch die königlichen Appartements, welche möbliert sind und mit wunderschönen vielfarbigen Dekors verziert sind.
 
Anlässlich der zauberhaften nächtlichen Schauspiele im königlichen Schloss Amboise „Am Hof des Königs Franz“ machen die Zuschauer einen Zeitsprung zurück, um die Regentschaft von Franz I. zu erleben, mit Licht- und Wasserspielen, Feuerwerk, Reiterszenen und Vorführungen von Tänzen der Renaissancezeit mit 250 Statisten. Am 20., 24., 27. und 31. Juli um 22.30 Uhr. Am 3., 7., 10., 14., 17., 21.,
24., 28. und 31. August um 22.00 Uhr.  
 
Das königliche Schloss Amboise: die mittelalterliche Festung von Amboise wird unter den Herrschaften der Könige Karl VIII. und Franz I. zu einem königlichen Wohnsitz (Ende XV. – Anfang XVI. Jahrhundert). Zahlreiche europäische Intellektuelle und Künstler halten sich – auf Einladung der Herrscher – im Hof von Amboise auf. Das Florentiner Genie, Leonardo da Vinci, kommt im Jahre 1516 – auf Einladung des Königs Franz I. – nach Amboise. Er stirbt drei Jahre später und wird, gemäß seinem Willen, im Königsschloss bestattet. Seine Grabstätte befindet sich in der Saint-Hubert-Kapelle.
 
Festival de Loire d’Orléans – 18. bis 22. September 2013 
Großes Treffen französischer, ausländischer, traditioneller Binnenschiffe. Programm mit Sportvorführungen und  Veranstaltungen, Marktdorf mit Kunsthandwerk und Spezialitäten der Loire, Vorträge, Ausstellungen. Die ruhige und zugleich unberührte Loire hält einige Überraschungen bereit. Mit ihren zahlreichen Inseln stellt sie eine ganz eigene Welt dar. Seit jeher ist Orléans mit der Loire verbunden. Die Kais, Zeugen einer intensiven Schifffahrt, enthüllen die Spuren dieser längst vergangenen Aktivität. Der königliche Fluss war die
hauptsächliche Wirtschaftsader von Frankreich und Orléans und somit der landesgrößte Umschlagplatz.

„Nocturne à Chenonceau” – Chenonceaux – bis 31. August
Ein romantischer Nachtspaziergang mit Musik. Mit einem Licht- und Schattenspiel auf dem Schloss und in den Gärten der Diane de Poitiers und Königin Catherine de Medicis.  Das Schloss von Chenonceau, welches Eigentum der Krone und danach königlicher Wohnsitz war, ist
ein außergewöhnliches Schloss auf Grund seiner originellen Lage auf dem Cherfluss, aber auch auf Grund seines Schicksals: es war sehr beliebt und wurde von Frauen (wie zum Beispiel Diana von Poitiers und Katharina von Medici) verwaltet und geschützt.

Foto: Carstino Delmonte







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