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Home News Aktionen Sonderangebote

Die wichtigsten Billigflieger im Test

Red.4 by Red.4
11. April 2017
in Aktionen Sonderangebote, Besserer Service?, Billigflieger, Billigveranstalter Discounter, Destinationen, Luftverkehr, News, Travelequipment, Umwelt
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Foto: Carstino Demonte

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Für neun Euro 99 nach Barcelona, für 159 nach New York – die Kampfpreise der Billigflieger klingen geradezu unglaublich. Weltweit fliegen sie so viele Destinationen an wie noch nie. Auch auf der Langstrecke tut sich einiges. Doch wie »billig« sind die Tickets unterm Strich wirklich, und stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?

 

Buxtehude – Die Zeitschrift Reise & Preise hat die 16 größten Billigflieger Europas und weltweit getestet. Darunter bekannte wie Easyjet, Ryanair und Air Asia, aber auch weniger bekannte wie die spanische Vueling, die indische Indigo und die südafrikanische Kulula. Analysiert wurden Ziele, Flotte, Einstiegspreise und Zusatzkosten, inklusive der Getränke- und Essenspreise an Bord.

Das Ergebnis ist durchwachsen, über einen Kamm scheren kann man die Airlines nicht. Jede hat ihre eigenen Macken. Grundsätzlich gilt: Wer das Glück hat, eines der wenigen Schnäppchen-Tickets zu ergattern und mit Handgepäck auskommt, der kommt wirklich billig weg.

Beim Aufgabegepäck schlagen die Airlines dann allerdings meist zu: Für 20 Kilo werden innerhalb Europas bei Eurowings, Norwegian pro Strecke moderate 9 Euro fällig – bei Ryanair dagegen bis zu 50 Euro. Bei den Iren war die Differenz vom Einstiegspreis zum Endpreis inklusive Gepäck und Sitzplatzreservierung besonders hoch – dafür waren die Einstiegspreise oft so niedrig, dass die Flüge auch mit 23-Kilo-Koffer und Sitzplatzreservierung noch günstiger waren als bei der Konkurrenz.

Die Gepäckabzocke ist übrigens nicht überall Programm: Die südafrikanische Kulula nimmt 20 Kilo kostenlos mit, bei Southwest sind sogar zwei Koffer à 22,6 Kilo gratis – dafür hat der US-amerikanische Low-Cost-Pionier ziemlich »alte Möhren« im Einsatz: Das Durchschnittsalter der Flotte liegt bei zwölf Jahren, viele sind über 20 Jahre alt. Auch in puncto Sitzkomfort unterscheiden sich die Airlines deutlich.

Besondere Enge herrscht auf der Kurzstrecke bei Air Asia und Vueling (Sitzabstand ab 71 cm) – da lohnt es sich schon, in einen XL-Sitz mit mehr Beinfreiheit zu investieren. Bei Vueling kostet das zum Beispiel 13 bis 18 Euro, bei Air Asia auf Kurz- und Mittelstrecken 9 Euro. Die Preise für Kaffee und Softdrinks sind mit meist zwei bis drei Euro durchaus im Rahmen, ins Geld gehen können allerdings alkoholische Getränke: Die britische FlyBe nimmt für eine Dose Bier umgerechnet 6 Euro 75 Cent. Ryanair, Easyjet und Eurowings sind für Flüge ab Deutschland grundsätzlich interessant – bei den anderen Airlines sind es zum Teil nur bestimmte Strecken.

Vergleichen und gründlich planen sollten Reisende auf jeden Fall genau – und das bereits vor Reiseantritt. Auch wenn die Vergleichbarkeit der Leistungen einzelner Airlines schwerfällt. Nur wer vorher ganz genau überlegt gat, welche Leistungen er für seine Reise tatsächlich braucht oder in Anspruch nehmen will kann wirklich sparen.

Tags: @RyanairAir AsiaBilligfliegerEasyjetEurowingsGepäckGepäckgebührenKostenNo FrillsReiseplanung
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