Eröffnung der neuen Grenzkontrollstelle mit Kleintierstation


31 Mai 2007 [17:34h]     Bookmark and Share


Eröffnung der neuen Grenzkontrollstelle mit Kleintierstation

Eröffnung der neuen Grenzkontrollstelle mit Kleintierstation



Hoher Qualitätsstandard bei Einfuhr von Tieren und verderblichen Waren

Ein Neubau für den grenzüberschreitenden Güterverkehr wurde heute am Münchner Airport eröffnet: In der neuen Grenzkontrollstelle mit Kleintier­station können Hunde, Katzen, Reptilien, Vögel oder Zierfische unter veterinäramtlicher Prüfung „einreisen“. Dies gilt auch für Lebensmittel tierischen Ursprungs wie Fisch- und Fleischprodukte.

Neben dem Schutz vor der Einschleppung von Tierseuchen gewährleistet die Grenzkontrollstelle auch, dass Lebensmittel nur unter Beachtung aller europäischen Gesundheits-, Hygiene- und Qualitätsstandards eingeführt werden. Aufgrund der Zunahme von Importen waren die Einrich­tungen im bestehenden Frachtterminal des Münchner Airports zuneh­mend an ihre Kapazitätsgrenze gestoßen. Die neue Grenzkontrollstelle am Münchner Airport ermöglicht eine schnelle Abfertigung aller Importe unter Wahrung der strengen Auflagen, die die EU-Behörden bei Einfuhren vorsehen. 

Peter Trautmann, Geschäftsführer für Verkehr und Technik bei der Flughafen München GmbH (FMG) hob bei der Eröffnung der Grenzkon­trollstelle die Bedeutung der neuen Einrichtung für das Frachtgeschäft am Münchner Flughafen hervor, das in doppeltem Wortsinn immer mehr an Gewicht gewinne: „Die Grenzkontrollstelle ist ein weiterer wichtiger Baustein in der konsequenten Weiterentwicklung des Münchner Flughafens zu einem europäischen Logistikzentrum.“

Die Grenzkontrollstelle wird von der FMG-Tochter Cargogate betrieben. Die Prüfung der Einfuhren obliegt Veterinären des Erdinger Landratsam­tes. Die neue Einrichtung befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden Frachtanlagen – direkt neben dem Lufthansa Cargo Center. Damit die Waren nicht verderben und Tiere bei ihrem kurzen Zwischen­stopp am Münchner Airport artgerecht untergebracht werden können, muss die Grenzkontrollstelle die EU-Normen hinsichtlich Hygiene, Lagerung und Temperierung einhalten. Dies ist in dem Neubau aufgrund unterschiedlicher Temperaturzonen – von der Tiefkühlzone mit minus 18 Grad bis hin zu Lagerflächen mit normaler Raumtemperatur und Räumen mit Wärmequelle – problemlos möglich.

Das zweistöckige Gebäude verfügt in einer ersten Ausbaustufe über insgesamt rund 1.500 Quadratmeter Nutzfläche. Der Großteil der Flächen dient zur Abfertigung bzw. Zwischenlagerung. Bei Bedarf kann die Grenz­kontrollstelle mit Kleintierstation noch vergrößert werden. Zusätzliche Flächen für die Einfuhr von verderblichen Waren wie Obst, Blumen, Gemüse und Pharmaprodukte sind zu einem späteren Zeitpunkt ebenso möglich wie die Abwicklung von Export- und Transit-Sendungen.







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