Auch Schatten schadet Sonnenanbetern


01 Aug 2019 [16:42h]     Bookmark and Share


Auch Schatten schadet Sonnenanbetern

Auch Schatten schadet Sonnenanbetern



Wenigstens der Hälfte der gefährlichen UV-Strahlen ist man auch im Schatten ausgesetzt. Wer sich davor nicht schützt, lebt gefährlich. Wie sich Sonnanbeter richtig schützen, erklärt Apotheker Thomas Brückner vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie.

Berlin – Deutsche cremen zu wenig. Ein Fünftel der Deutschen verwendet nie Sonnencreme. Ein Fehler mit Folgen: Die Fälle von Hautkrebs steigen seit Jahrzehnten, weil Sonnenschutz zu oft vernachlässigt wird. „Auch wenn Sie sich durch Kleidung gut schützen können – die ganze Haut werden Sie nie abdecken“, warnt BPI-Experte Brückner. Daher sein Rat: „Tragen Sie Sonnencreme großzügig auf, gerade auf den vergessenen Stellen Ohren und Nase. Diese sind der Sonne mehr ausgesetzt und benötigen mehr Sonnenschutz, als andere Körperteile. Wenn Sie ein Spray benutzen, achten Sie darauf, die Creme richtig einzureiben, statt nur aufzusprühen. Und, ganz wichtig: Nach dem Baden neu auftragen“, so Brückner.

Grundsätzlich empfiehlt sich auch das Tragen mehrerer Schichten Kleidung. „Außerdem rate ich zu einem Hut und einer Sonnenbrille, mit zertifiziertem UV-Schutz.“, so der Experte.

Wer hellere Haut hat, der bekommt ungeschützt schon nach kurzer Sonnenexposition einen Sonnenbrand. Deshalb gilt: Je heller die Haut, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Das Produkt sollte neben UV-A auch einen UV-B-Filter haben, so dass man gegen die verschiedenen Strahlungsarten geschützt ist.  Wer unsicher ist, welcher Lichtschutzfaktor für Ihren Hauttyp empfohlen ist, sollte einen Arzt oder Apotheker fragen.

UV-Vorhersage

Interessant ist übrigens die UV-Prognose des Bundesamts für Strahlenschutz. Sie zeigt an, wie hoch die aktuelle und zu erwartende UV-Belastung ist und empfiehlt entsprechende Schutzmaßnahmen.

Weitere Informationen rund um Haut und Sonne gibt es auch im BPI-Themendienst Sonnenbrand – Die Haut vergisst nie.







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