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Home News Aktionen Sonderangebote

Verkehrsträgeranalyse mit klaren Ergebnissen

Red.4 by Red.4
9. September 2010
in Aktionen Sonderangebote, Allianzen Kooperationen Kartelle, Ausbildung & Weiterbildung Touristik, Luftverkehr
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Luftverkehr mit hervorragender Gesamtökobilanz

Frankfurt – Nur eine intelligente Vernetzung der Verkehrsträger Straße, Schiene und Luftverkehr gewährleistet eine effiziente und nachhaltige Mobilität. Die deutsche Volkswirtschaft profitiert heute schon von einem Verkehrssystem, in dem sich Straßen-, Bahn- und Luftverkehr sowie die Seefahrt sinnvoll ergänzen.

Systembedingt sind bei den einzelnen Verkehrsträgern deutliche Unterschiede festzustellen. So verfügt der Luftverkehr mit 95 Prozent über den höchsten Kostendeckungsgrad und besitzt ab einer Distanz von 400 bis 500 Kilometern Kostenvorteile gegenüber anderen Verkehrsträgern. Die externen Umweltkosten je Personenkilometer sind beim Luftverkehr am geringsten, ebenso bezieht der Luftverkehr mit nur 4 Prozent die geringsten Netto-Subventionen. So sind im Luftverkehr die privatwirtschaftlichen Strukturen am konsequentesten umgesetzt.

Dies sind einige Kernaussagen einer heute in Berlin präsentierten Verkehrsträgerstudie, die von der Initiative „Luftverkehr für Deutschland“ in Auftrag gegeben wurde. In dieser Studie, erstellt von einer erfahrenen und unabhängigen Autorengruppe – dem Forschungs- und Beratungsunternehmen INFRAS Zürich und dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI), die auch schon Studien u.a. für den Bahnsektor erstellt haben – werden damit erstmals umfassend wirtschaftliche und ökologische Gesichtspunkte zu den Verkehrsträgern Schiene, Straße und Luftverkehr für Deutschland in kompakter Form beleuchtet.

„Die nun vorliegende Untersuchung leistet einen Beitrag zu einer wissenschaftlich fundierten und sachorientierten Diskussion. Sie sollte beitragen zu einer umfassenden strategischen Debatte über eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Transportsektors insgesamt“, unterstrich Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Der gesamte Verkehrssektor in Deutschland verbindet Menschen und Wirtschaftsstandorte – jeder Verkehrsträger hat dabei seine Stärken und letztlich entscheidet der Kunde über das für ihn passende Angebot“ so Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung Flughafen München GmbH.

Der Luftverkehr besitzt auf Interkontinental- und längeren Kontinentalverbindungen praktisch eine Alleinstellung. Und die Gesamtökobilanz, die Umwelteffekte wie CO2 und Lärmemissionen, Luftverschmutzung, sowie Natur- und Landschaftsverbrauch berücksichtigt, spricht für sich. Mit 0,7 Cent je Personenkilometer sind die Umweltkosten deutlich am geringsten. Die Bahn folgt mit 1,1 Cent und die Straße mit 1,6 Cent. „Das oftmals negative Bild des Luftverkehrs in der Öffentlichkeit wird mit den Studienergebnissen gerade gerückt“, sagte Jens Bergmann, CFO der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. „Mit der Präsentation der Studie hoffen wir so, einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Aufklärung zu leisten.“

Die Verkehrsträgeranalyse unterstreicht die spezifischen Stärken des Luftverkehrs. Die Studienautoren attestieren dem wettbewerbsintensiven Luftverkehr eine leistungsstarke Position. Es müssten aber auch die Herausforderungen der Zukunft angenommen werden.  Spezielles Augenmerk sollte die Branche z.B. auf die Reduzierung der externen Klimakosten legen. „Für unsere exportorientierte Wirtschaft, den globalen Handel und die wachsenden Mobilitätsbedürfnisse der Bürger ist der im internationalen Wettbewerb stehende Luftverkehr essentiell. „Luftverkehr made in Germany“ schafft Arbeitsplätze und trägt seine Infrastrukturkosten selbst. Er ist aber auf international faire Rahmenbedingungen angewiesen. Nationale Alleingänge müssen, genauso wie einseitige Belastungen, vermieden werden. Dies ist übrigens auch in der Koalitionsvereinbarung so festgehalten“,  erklärte abschließend Wolfgang Mayrhuber, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG.

 Foto: Carstino Delmonte/ Touristikpresse.net

Tags: Fliegenklaren ErgebnissenLuftverkehrVerkehrsträgeranalyse
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