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Home News Afrika

Studiosus: Teilnehmerplus trotz Nordafrika

Red.4 by Red.4
15. März 2011
in Afrika, Destinationen
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Starke Europa-Nachfrage kompensiert bei Studiosus Rückgänge in der arabischen Welt

Nordafrica – Nach einem sehr guten Start ins Jahr 2011 führt der Umbruch in der arabischen Welt zu Nachfrageausfällen bei Studiosus. Europa und die Ferne sorgen dagegen für Optimismus beim führenden deutschen Studienreisenveranstalter. Zypern, Sizilien, die Türkei, aber auch einige Fernreiseziele verzeichnen beispielsweise ein deutlich zweistelliges Buchungsplus. In Summe geht Studiosus deshalb unverändert von einem positiven Geschäftsverlauf 2011 aus. Das teilte Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch beim 26. Studiosus-Gespräch auf der ITB am 9. März in Berlin mit.

Kunden honorieren vorausschauendes Krisenmanagement
Insgesamt 1100 Gäste der Unternehmensgruppe Studiosus haben laut Kubsch ihre Reisen aufgrund der Entwicklung in Nordafrika im Januar und Februar nicht antreten können. Zwei Drittel konnte Studiosus aber auf andere Ziele umbuchen. Allein in Ägypten waren 850 Kunden betroffen, knapp 60 Reisen mussten abgesagt werden. Ebenfalls storniert wurden Reisen nach Libyen und Tunesien. Da viele Gäste ein Übergreifen der Proteste auf  Marokko, Jordanien und Syrien befürchten, stockt hier die Nachfrage. Die Kunden würden aber das vorausschauende Krisenmanagement honorieren, so der Studiosus-Geschäftsführer. Das zahle sich langfristig aus und zeige einmal mehr die Vorteile der Veranstalterreise.

Erste Neubuchungen für Ägypten
Anlass für Optimismus gibt auch der Langzeitvergleich. Nach Rückgängen kann sich die Nachfrage schnell wieder erholen, wie zum Beispiel die Erfahrung nach dem Karikaturen-Streit vor fünf Jahren zeigt. Die Geschwindigkeit hängt dabei naturgemäß von der politischen Entwicklung ab. Kubsch rechnet damit, dass sich der Demokratisierungswille in der arabischen Welt weiter äußern wird, was auch neue Chancen eröffnet. Gerade Studiosus-Gäste sind besonders interessiert an aktuellen politischen Entwicklungen. Nach Einschätzung von Kubsch wird dieses Interesse die Nachfrage nach Reisen schnell wieder beleben, sobald eine nachhaltige Stabilisierung der innenpolitischen Situation eintritt. Für Ägypten sind zum Beispiel bereits wieder die ersten Neubuchungen für den Herbst eingegangen.

Foto: Carstino Delmonte

Tags: NordafrikaStudiosusTeilnehmerplus
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