Ein Feuerwerk von Klängen und Farben – dominikanischer Karneval in La Vega


24 Jan 2007 [09:30h]     Bookmark and Share


Ein Feuerwerk von Klängen und Farben – dominikanischer Karneval in La Vega

Ein Feuerwerk von Klängen und Farben – dominikanischer Karneval in La Vega



Jedes Jahr im Februar nähert sich der Karneval in der Dominikanischen Republik seinem Höhepunkt. Die karibische Insel vibriert förmlich unter den typisch karibischen Rhythmen von Merengue und Bachata. Inoffizielle Partyhochburg ist die Stadt La Vega im Landesinneren.

Frankfurt – Karneval in der Dominikanischen Republik ist eine Mischung aus Kultur, Tradition und Religion. Jedes Jahr wird der „Carnaval“ mit dem großen nationalen Umzug in Santo Domingo am Wochenende nach dem Nationalfeiertag (27. Februar), zu einem der wichtigsten Kulturereignisse in der Dominikanischen Republik wird. Zentrum des Karnevals ist aber La Vega, im Cibao-Tal am Ufer des Flusses Rio Camú. Hier startet der Karneval bereits Anfang Februar mit der Wahl zum „Rey de Carnaval“, zum König des Karnevals. Von da an steht die Stadt im Zeichen des Karnevals. Jedes Wochenende im Februar feiern die Einwohner von La Vega gemeinsam mit Besuchern aus aller Welt den Karneval und sich selbst.

Die dominikanischen Rhythmen von Merengue und Bachata der unzähligen Partys und Veranstaltungen geben in dieser Zeit den Pulschlag der Stadt vor und animieren zum Mitmachen. Höhepunkt jedes Wochenendes ist der sonntägliche Karnevalsumzug. Traditionelle und fantasievolle Kostüme verwandeln dabei die Straßen La Vegas in ein Meer aus Farben. Typische Kostüme sind die „diablos cojuelos“ (die hinkenden Teufel) in allen Variationen. Ebenfalls zum Karneval in La Vega gehören aufgeblasene Schweinsblasen, die ähnlich wie ein Luftballon an Schnüren befestigt sind. Diese klatschen vor allem die Jüngeren traditionell auf den Po von bekannten oder auch unbekannten Feiernden. Das tut nicht weh, sorgt aber durch das laute Klatschen für Belustigung der Kinder und Jugendlichen.

[GADS_NEWS]Die Anfänge des dominikanischen Karnevals reichen bis zum 16. Jahrhundert zurück.  Bereits im Jahr 1510 gab es die ersten kleinen Umzüge mit maskierten Einwohnern in La Vega. Diese Masken, Kostüme und Tänze setzen sich aus einer Mischung aus afrikanischen Ele

menten und Traditionen zusammen, die damals von Sklaven in die „neue Welt“ mitgebracht wurden, sowie aus den Trachten und Bräuchen der eingewanderten Europäer. Ebenso vielfältig sind die Interpretationen der Symbole des Karnevals. So wird der Teufel als Sinnbild der Kolonialherren, als Fabelwesen oder einfach nur als Fluchtmöglichkeit aus dem Alltag interpretiert. Viel wichtiger als die Bedeutung der Symbole sind aber die Lebensfreude und die angeborenen Fröhlichkeit der Dominikaner, die während des Karnevals noch einmal ausgelebt werden, bevor sich die sechswöchige Fastenzeit anschließt.







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