Reederei Scandlines zieht für 2006 positive Transportbilanz


15 Jan 2007 [09:18h]     Bookmark and Share




Die deutsch-dänische Reederei Scandlines AG hat 2006 ihre führende Position im Ostseefährverkehr behauptet und insbesondere im Frachtbereich weiter ausgebaut.

Rostock – Dabei konnten auch im frachtdominierten Seeverkehr ins Baltikum erfreuliche  Volumenzuwächse erzielt werden.

„2006 hat Scandlines erneut rund 20 Millionen Passagiere, 4,2 Millionen Pkw und wiederum über eine Million Lkw und Trailer befördert. Somit konnten wir das hervorragende Ergebnis von 2005 –
über alle 12 Linien betrachtet – beim Transport von Lkw und Trailern erneut um mehr als 3 Prozent steigern und im Passagiersegment auf dem hohen Niveau der Vorjahre halten“, zieht Vorstand Uwe Bakosch Bilanz.

Bereinigt um die Ende 2005 von Scandlines nicht mehr betriebenen Linen, verzeichnet der Frachtverkehr sogar einen Anstieg um fast 10 Prozent.

[GADS_NEWS]Auch für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen, vor allem im Frachtbereich, mit weiteren Zuwachsraten im Kernmarkt der Reederei –
den Linien im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden. „Besonders unsere drei Linien ab Rostock profitieren, dank der zentralen geografischen Lage im Ostseeraum, der A-20-Anbindung und der guten Infrastruktur des Hafens, vom starken wirtschaftlichen Wachstum der neuen EU-Mitgliedsländer“, so Uwe Bakosch weiter. „Aber
auch auf den vier Verbindungen in die baltischen Staaten werden wir erfolgreich am allgemeinen Marktwachstum teilhaben.“

Deutschland-Dänemark
Auf den Linien zwischen Deutschland und Dänemark wurden von Januar bis Ende Dezember 2006 rund 2 Prozent mehr Passagiere, 1 Prozent mehr Pkw sowie fast 12 Prozent mehr Lkw und Trailer transportiert.
Spitzenreiter bei den Zuwachsraten ist die Linie Rostock-Gedser. Mitte Dezember konnte das Unternehmen auf dieser Linie den

100.000sten Lkw-Fahrer des Jahres begrüßen. So viele Trucks wie 2006
hat Scandlines bisher in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Linie noch nie in einem Jahr befördert. Aber auch die leistungsstärkste Route der Reederei – Puttgarden-Rodby – legte im Frachtbereich kräftig zu (+9,8%). Beim Transport von Passagieren und Pkw wurden 2006 erneut die Ergebnisse des Vorjahres erreicht.

Deutschland-Schweden
Auf den direkten Scandlines-Linien nach Schweden,
Rostock-Trelleborg und Sassnitz-Trelleborg, transportierte die Reederei 2006 4,1 Prozent mehr Lkw und Trailer. Im Passagierbereich fällt die Bilanz differenzierter aus. Auch wenn die Vorjahresergebnisse beim Transport von Passagieren erneut erreicht werden konnten, nutzten rund 2 Prozent weniger Pkw die Scandlines-Linien zwischen Deutschland und Schweden. Scandlines geht davon aus, dass die Fertigstellung der zweiten Rügenanbindung 2007 zu positiven Effekten sowohl im Fracht- als auch im Passagierverkehr zwischen Sassnitz und Trelleborg führen wird. „Wir sind  überzeugt, dass Scandlines auch in Zukunft am rasant steigenden Fracht- und Passagieraufkommen zwischen Nordeuropa und den neuen EU-Staaten in
Ost- und Südosteuropa, insbesondere Polen, partizipieren wird.“

Baltische Routen
Etwas mehr als ein Jahr nach Umsetzung der neuen Baltikumstrategie zieht Scandlines auch hier eine positive Bilanz. „Unser Konzept ist aufgegangen. Dank der Konzentration von drei unserer insgesamt vier Fährverbindungen in die baltischen Staaten auf den lettischen Hafen Ventspils konnten wir erstmals seit 2004 die Transportergebnisse im Verkehr zwischen Skandinavien bzw. Kontinentaleuropa und den baltischen Ländern wieder steigern,“ so Uwe Bakosch. „Besonders hervorzuheben ist dabei die Entwicklung auf der Linie Rostock-Ventspils. Hier haben wir die Trendwende geschafft. Dank der

Verdopplung der Kapazität und Abfahrtsfrequenz konnte Scandlines erstmals seit der EU-Osterweiterung wieder begleitete Verkehre
Richtung Baltikum und Russland vom Landweg über Polen auf den Seeweg und unsere Fährverbindung lenken,“ unterstreicht Bakosch.

Helsingor-Helsingborg
Auch auf der Linie Helsingor-Helsingborg konnte Scandlines 2006 den Transport von Lkw weiter steigern (+ 3,3 Prozent). Die Zahl der beförderten Passagiere, Pkw und Busse sank um 1,9; 2,5; bzw. 4,3
Prozent. Allerdings konnte Scandlines in der zweiten Jahreshälfte 2006 einen positiven Trend in diesem Marktsegment verzeichnen. Scandlines hat sich das Ziel gesetzt, durch neue, offensive Maßnahmen
seinen Marktanteil im Verkehr auf dem Oresund in den nächsten Jahren weiter zu stabilisieren.

Innerdänische Linien
Die drei innerdänischen Routen, Spodsbjerg-Tars, Esbjerg-Fano und Bojden-Fynshavn konnten ihre stabile Entwicklung weiter fortsetzten. Die deutsch-dänische Scandlines AG betreibt derzeit 12 Linien im
Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden sowie in die baltischen Staaten. 2005 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz
von 523 Mio. Euro und erzielte einen Gewinn von 70 Mio. Euro nach Steuern. Für 2006 ist auch hier eine weitere Steigerung zu erwarten. Bei Scandlines sind derzeit rund 2.600 Mitarbeiter beschäftigt.







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