Ruhepause auf Rädern: 35 Prozent der Autofahrer dösen im Stau


24 Jun 2013 [13:42h]     Bookmark and Share


Ruhepause auf Rädern: 35 Prozent der Autofahrer dösen im Stau

Ruhepause auf Rädern: 35 Prozent der Autofahrer dösen im Stau



Stundenlanges Warten im Stau ist lästig. Vor allem auf dem Weg in die Ferien. Statt sinnlos herumzusitzen, nutzen deutsche Autofahrer
die Zeit auf vielfältige Weise – jeder Dritte gar für ein Nickerchen.

Saarbrücken – Im Stau versuchen Autofahrer die Zeit zu nutzen. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag eines Versicherungsunternehmens. Doch auch bei Stillstand auf der Straße ist Aufmerksamkeit gefragt.

Einfach, bequem, flexibel: 65 Prozent der deutschen Urlauber wollen in diesem Jahr mit dem Auto verreisen. 45 Prozent wollen voraussichtlich mit dem Flugzeug, jeder Fünfte voraussichtlich mit der Bahn verreisen. Egal auf welchem Weg es in den Urlaub geht – gute Vorbereitung ist alles. „Bei Reisen mit dem Auto gehört ein gründlicher Vorab-Sicherheitscheck unbedingt dazu“, sagt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte des Versicherers CosmosDirekt.

Schritt 1: Sicherheit am Steuer
Laut forsa-Umfrage legen 92 Prozent der deutschen Urlauber bei längeren Fahrten Wert auf bequeme Kleidung. Doch Vorsicht: „Ist der Fahrer ohne festes Schuhwerk unterwegs und entstehen bei einem Unfall Schäden am eigenen Wagen, kann der Vollkaskoversicherer die Leistungen aufgrund grober Fahrlässigkeit kürzen“, sagt Bärnhof. Eine Garantie für unfallfreies Reisen gibt es jedoch nicht. Im Ernstfall hilft der Verbandskasten bei der Erstversorgung. Er sollte vor
Reisebeginn unbedingt kontrolliert werden – denn auch Heftpflaster und Wundverband haben ein Ablaufdatum. Ist das Warndreieck griffbereit? Bei einem unvorhergesehenen Halt auf der Autobahn sorgen außerdem Warnwesten für Sicherheit.

Schritt 2: Gepäck sicher verstauen

Im Kofferraum und auf dem Dach Koffer, Taschen, Campingkocher: Schweres Gepäck kommt in den Kofferraum, in die Dachbox gehören leichte Gegenstände. Richtig sichern sollte man auch Fahrräder – egal ob auf dem Dach oder am Heck. Verliert man Gepäck und kommt es zu einem Unfall, trägt in der Regel die Kfz-Haftpflichtversicherung des Verursachers die Kosten.

„Schäden am eigenen Fahrzeug sind dagegen nicht über eine Vollkaskoversicherung abgedeckt, da hierbei keine Fremdeinwirkung von außen die Ursache war“, erklärt Versicherungs-Experte Bärnhof.

Schritt 3: Reifendruck prüfen, für gute Sicht sorgen
Ist alles verstaut, sollte bei Extrakilos ein prüfender Blick dem Reifendruck gelten. Auch die Einstellung der Scheinwerfer verdient eine besondere Überprüfung. Ist die Sicht trotz Gepäck durch den Rückspiegel frei, heißt es: Ab in den Urlaub.

Was laut befragten, die auch längere Strecken mit dem Auto fahren auf einer langen Autofahrt nicht fehlen darf:
   – Ausreichend Getränke: 97 Prozent
   – Bequeme Kleidung: 92 Prozent
   – Ausreichend Verpflegung: 87 Prozent
   – Navigationsgerät: 67 Prozent
   – Lieblingsmusik: 65 Prozent
   – Süßigkeiten: 47 Prozent
   – Freisprecheinrichtung für Handy: 36 Prozent
   – Hörbücher: 23 Prozent
   – Rücken-/Nackenstützkissen: 21 Prozent
   – Zigaretten: 17 Prozent

Basis für die Ergebnisse ist eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Versicherungsunternehmens CosmosDirekt, März 2013. Bundesweit wurden 1.001 Personen befragt, die in diesem Jahr verreisen wollen.

Foto: Carstino Delmonte







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