Deutschland weit vorne beim Kinderschutz im Tourismus


11 Mrz 2013 [07:36h]     Bookmark and Share


Deutschland weit vorne beim Kinderschutz im Tourismus

Deutschland weit vorne beim Kinderschutz im Tourismus



Fünf neue Unterzeichner des Child Protection Code – The Code Organisation und seine Mitglieder stellen sich der Öffentlichkeit auf der ITB

Berlin – Am 8. März 2013 haben in Berlin auf der Internationalen Tourismusbörse ITB weitere fünf deutsche Unternehmen den Kinderschutzkodex im Tourismus unterzeichnet. Die vier Reiseveranstalter a&e erlebnis:reisen, Hauser Exkursionen international GmbH, SKR Reisen GmbH, Wikinger Reisen GmbH und der
Verband forum anders reisen e.V. haben sich verpflichtet, die sechs Kriterien des Kinderschutzkodex umzusetzen. Sie haben Aktionspläne entwickelt und Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen für ihre Mitarbeitenden durchgeführt.

„Unternehmen im Tourismus handeln verantwortlich, wenn sie den Child Protection Code in Travel and Tourism unterzeichnen und umsetzen“, erklärt Antje Monshausen von Tourism Watch/Brot für die Welt und Vorstandsfrau von ECPAT Deutschland e.V. In Deutschland haben nun bereits zehn Unternehmen bzw. Verbände den Kinderschutzkodex unterzeichnet.

Johannes Reißland, Geschäftsführer bei forum anders reisen betont, „Kinderschutz ist bereits seit Jahren fester Bestandteil im Kriterienkatalog des forum anders reisen, und mit der offiziellen Unterzeichnung des Kinderschutzkodex von The Code gehen wir nun einen Schritt weiter. Besonders freut es mich, dass auch unsere Mitglieder a&e erlebnis:reisen, Hauser Exkursionen international und SKR Reisen den Kinderschutzkodex in ihre Unternehmenstätigkeit aufnehmen und
zeitgleich mit uns unterzeichnen.“

„Als ersten Schritt“, so Christian Schröder, Qualitätsbeauftragter von Wikinger Reisen, „starten wir jetzt eine intensive Aufklärungsphase, um den Kinderschutzkodex mit Mitarbeitern, Leistungsträgern und Reiseleitern zu kommunizieren, insbesondere durch Schulungen am Firmenstandort und durch den Informationstransfer in die Zielgebiete.“

Die Unterstützung durch die Kinderrechtsorganisation ECPAT und dem Child Protection Code Office und Board  macht es den Unternehmen leicht den Kinderschutzkodex umzusetzen. Seit Mittwoch können sich Reisende und Tourismusunternehmen am Stand auf der ITB über Möglichkeiten informieren, wie Kinder vor sexueller Ausbeutung geschützt werden können. Am Stand, der von der ITB Messe Berlin, der EU, der The Code Organisation und ECPAT
Deutschland e.V. finanziell getragen wird , wird das neue Online-Bewerbungsverfahren gezeigt und ein E-Learning Beschäftigten der Reisebranche vorgestellt.

Die Umsetzung des Kinderschutzkodex wird in Deutschland von einer Arbeitsgruppe begleitet, an der die Unterzeichner entweder selbst oder durch ihren Verband vertreten mitarbeiten und in der auch ECPAT Deutschland e.V. und die ProPK (Polizeiliche Kriminalprävention) vertreten sind.

ECPAT (www.ecpat.de) steht für „End Child Prostitution, Child Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes“. Die Organisation umfasst ein Netzwerk von Hilfswerken, Beratungsstellen, Fachstellen, Streetwork Projekten, Kinderschutzhäusern und Kinderrechtsorganisationen in 80 Ländern weltweit.

Foto: Carstino Delmonte







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