Wintersport abseits vom Trubel mit intensivem Naturerlebnis und viel Kultur


18 Okt 2012 [13:51h]     Bookmark and Share


Wintersport abseits vom Trubel mit intensivem Naturerlebnis und viel Kultur

Wintersport abseits vom Trubel mit intensivem Naturerlebnis und viel Kultur



Vinschgau entspannt: Mit leisen Sohlen und offenen Augen

Vinschgau – Auf Brettern, Kufen oder zu Fuß durch ursprüngliche Landschaften streifen, dazu jede Menge Kulturgenuss in Form von Museen, Burgen und Klöstern sowie urigen Bräuchen: Kaum eine Region lässt Winterurlauber die kalte Jahreszeit so entspannt und doch vielseitig genießen wie der Vinschgau. In Südtirols schnee- und sonnenverwöhntem Westen kommen Alltags-Geplagte zur Ruhe – ohne sich auch nur eine Minute zu langweilen.

Durch unberührte Schneewelten. Einfach anschnallen und loslaufen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen – umweltschonender können Urlauber die archaischen Landschaften des Vinschgau kaum entdecken. Schneeschuhwanderer brauchen keinerlei Vorkenntnisse und finden vor Ort zahlreiche Routen in allen Schwierigkeitsgraden: Eine leichte Tour, auch für Familien mit Kindern geeignet, führt von Stilfs im Ortlergebiet in zwei Stunden auf die Obere Stilfser Alm. Für gut Trainierte sind die 800 Höhenmeter von Schöneben am Reschenpass nach Rojen und zurück eine echte Herausforderung.

Grenzüberschreitend. Langläufern bietet Südtirols ursprünglicher Westen bestens präparierte Loipen für alle Könnensstufen. Sie führen entlang des zugefrorenen Reschensees, schlängeln sich zu Füßen des Ortlers, verlaufen quer durchs beschauliche Martelltal und reichen sogar bis nach Nauders in Österreich sowie ins Val Müstair in der Schweiz. Insgesamt gibt es im Vinschgau und im angrenzenden Tiroler Oberland neun ausgewiesene Langlaufgebiete mit 240 Loipenkilometern.

Auf Kufen. Highlight unter freiem Himmel ist das Bahnenziehen auf dem zugefrorenen Reschensee mit seinem halb versunkenen Turm und einer bis zu 40 Zentimeter dicken Eisschicht. Ebenso viel Spaß macht eine Rodelpartie bei Sonnenschein. Die Schlittenbahn im Avingatal in Taufers führt durch ein unberührtes Tal. Aufgrund des kurzen Aufstiegs auch für Kinder geeignet: der Rodelberg „Pfasch“ in Prad am Stilfser Joch.

Fernab der Piste. Der Vinschgau hält für Skitourengeher einige der schönsten Varianten Südtirols bereit – abseits präparierter Pisten, allein mit sich und der Natur. Anfänger starten zum Dreieinhalbstunden-Marsch auf den Inneren Nockenkopf im Rojental am Reschenpass. Anspruchsvolle Aufstiege mit um die 1.400 Höhenmeter erfordern mehr Kondition: Zwei empfehlenswerte Routen führen auf die Suldenspitze im Ortlergebiet oder die Köllkuppe im Martelltal, das bekannt ist für weitere lohnende Gipfelziele.

Zu Fuß zum Kulturgenuss. Bei ausgiebigen Spaziergängen können Urlauber den Vinschger Winter in aller Ruhe genießen: Waal- und Wanderwege laden zu kleinen und größeren Touren ein, etwa von Kastelbell nach Latsch. Wem der Marsch retour zu weit ist, der nimmt die praktische Vinschgerbahn für den Rückweg. Leicht zu Fuß erreichbar sind auch bekannte Sehenswürdigkeiten wie das Benediktinerkloster Marienberg, Südtirols kleinste Stadt Glurns oder das „MessnerMountainMuseum“ in Sulden, das sich ganz dem Thema „Eis“ widmet. Aktiv teilhaben an gelebter Kultur können Urlauber zudem bei zahlreichen traditionellen Veranstaltungen, etwa beim „Klosn“ in Stilfs am 1. Dezember, ein bunt-lautstarker Brauch mit fabelhaften Gestalten. Zu den weiteren Kultur-Highlights der „stillen Zeit“ zählen der Tuifl-Umzug in Tschars am 1. Dezember, die Krampusläufe im Obervinschgau am 5. Dezember, der höchstgelegene Adventsmarkt der Alpen im Martelltal vom 6. bis 9. Dezember sowie das Neujahrsblasen am 30. und 31. Dezember in Taufers im Münstertal.

Foto: Keine Staus, keine Hektik – der Winter im Vinschgau

Bildnachweis: Vinschgau Marketing/Frieder Blickle







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