Rota Vicentina: Schritt für Schritt in die Freiheit


19 Apr 2012 [08:45h]     Bookmark and Share


Rota Vicentina: Schritt für Schritt in die Freiheit

Rota Vicentina: Schritt für Schritt in die Freiheit



300 Kilometer Natur, Kultur und Authentizität? Es ist ein ebenso vielfältiges wie verlockendes Angebot, das ein neuer Wanderweg entlang der wilden Südwestküste Portugals verspricht: Die Rota Vicentina.

Berlin – Die Strecke von Santiago do Cacém bis Sagres verbindet kleinere Dörfer mit größeren Städtchen und wartet gar mit einer alternativen Route entlang des Meeres auf.

Der historische Wanderweg Caminho Histórico führt von Santiago do Cacém im Alentejo bis Sagres an der Algarve durch das küstennahe, leicht hügelige Hinterland. Er verläuft über historische Verbindungswege der Bauern, was besonders die Mountainbiker genießen dürften. Der größte Teil der Strecke führt durch den Naturpark Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina. Die Landschaft des Parks ist weitgehend unberührt und verfügt über eine artenreiche Flora und Fauna. Der Caminho Histórico verläuft ein Stück entlang der Via Algarviana, die dann aber in Vila do Bispo nach Osten in Richtung Spanien abbiegt. In Aljezur besteht ebenfalls die Möglichkeit, über einen Verbindungsweg auf die Via Algarviana zu wechseln.

Die alternative Route der Rota Vicentina führt direkt an der Küste entlang. Sie trägt den Namen Trilho dos Pescadores (Weg der Fischer) und betont damit den Stellenwert der Einwohner, die die Natur und Landschaft dieses Abschnittes bewahren. Dieser Weg beginnt in Porto Covo, bekannt für seine weiten Sandstrände, und endet in Arrifana, einem kleinen Küstenort westlich von Aljezur. Der Küstenabschnitt gilt als einer der unberührtesten Europas und ist besonders geübten Wanderern zu empfehlen. Die schroffen Felsen der Steilküste bilden einen spannenden Kontrast zu kleineren Buchten mit herrlichen Sandstränden.

Initiator und treibende Kraft der Rota Vicentina ist der Verband Casas Brancas, der die Entwicklung eines alternativen Tourismus zum Ziel hat und daher einen starken Fokus auf die nachhaltige Nutzung lokaler Ressourcen legt.

Foto: Carstino Delmonte







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