Flughafen Stuttgart erzielt höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte


29 Mrz 2012 [11:23h]     Bookmark and Share


Flughafen Stuttgart erzielt höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte

Flughafen Stuttgart erzielt höchsten Gewinn der Unternehmensgeschichte



2011: Knapp 10 Millionen Passagiere Rekordgewinn von 30,5 Mio. Euro. Flughafenchef will Schadensersatz von Gewerkschaften

Stuttgart – Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) hat sich auch im vergangenen Jahr positiv entwickelt. Mit 9.591.461 Millionen Passagieren erzielte die Flughafengesellschaft ein Plus von 4,0 Prozent und traf damit fast punktgenau die ursprünglich gestellte Prognose. Durch das Wachstum bei den Passagierzahlen stiegen die Umsätze um 2,8 Prozent auf 227,1 Millionen Euro, mit 30,5 Millionen Euro nach Steuern wurde das beste Jahresergebnis in der Geschichte des Unternehmens erzielt. Der Flughafen Stuttgart hat sich damit erneut als einer der profitabelsten Airports in Deutschland bewiesen. 

FSG-Geschäftsführer Prof. Georg Fundel erklärte auf der heutigen Bilanzpressekonferenz (29.03.2012): „Im vergangenen Jahr mussten wir wie schon oft viele unvorhergesehene Entwicklungen und neue Bedingungen meistern – Arabischer Frühling, Ticketsteuer und Staatsschuldenkrise in einigen Ländern sind hier nur einige Stichworte. Dass wir 2011 trotz dieser Umstände wieder mit einem hohen Gewinn abschließen konnten, verdanken wir auch unseren Mitarbeitern, die sehr flexibel und offen für Veränderungen sind. Dies wird auch weiterhin nötig sein, denn der wirtschaftliche Druck unserer Kunden ist immens“. Während die Passagier- und Umsatzzahlen stiegen, erhöhte sich die Zahl der Flugbewegungen nur leicht um 0,9 Prozent auf 136.580 Starts und Landungen. Die Airlines setzen weiterhin größeres Fluggerät ein, die Auslastung der Flüge ist unverändert hoch. Für 2012 rechnet die FSG trotz vieler wirtschaftlicher Unwägbarkeiten mit einem Wachstum der Passagierzahlen von etwa drei Prozent. 

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Flughafendirektor Walter Schoefer unterstrich: „Viele Herausforderungen aus 2011 werden uns auch dieses Jahr weiter begleiten. Bei der Luftsicherheit ist noch offen, wie die EU-Regelungen zur Flüssigkeitskontrolle umgesetzt werden sollen. Welche Auflagen, Umbauten und Investitionen da auf uns zukommen, wissen wir noch nicht. Davon hängen aber neue Geschäfte im Terminal ab.“ Georg Fundel ergänzte: „Ebenfalls kritisch sehen wir die neue EU-Regelung zur weiteren Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste. Wer hier gut gemeint den Wettbewerb auf dem Vorfeld fördern möchte, gefährdet in Wirklichkeit die Qualität des Services für die Passagiere“. Zur aktuellen Entwicklung auf der Landseite sagte Schoefer: „Erfreulich ist die Entwicklung des Flughafens als Immobilienstandort, das Interesse bei Investoren ist groß. Für die neue Deutschlandzentrale von Ernst & Young hier am Airport, in der ab 2015 über 1.500 Menschen arbeiten werden, investieren wir über 100 Mio. Euro. Auch 2012 wird ein Jahr der Planung, damit ab 2013 gebaut werden kann. Weiter vorantreiben werden wir 2012 auch die Anstrengungen unserer Umweltstrategie. Unser neues Blockheizkraftwerk mit dazu gehörigem Fernwärmenetz soll bis 2013 fertig gestellt sein.

Die Planfeststellung des Abschnitts PFA 1.3 von Stuttgart 21 wird uns auch 2012 intensiv beschäftigen. Der hier am Airport geplante Fernbahnhof muss ein echter intermodaler Knoten werden, und wir werden uns dafür einsetzen, dass einschließlich der Gäubahn eine optimale Anbindung an den Flughafen realisiert wird.“

Das  Arbeitsgericht Frankfurt hatte erst vor wenigen Tagen entschieden, dass eine Gewerkschaft für Folgen eines Unterstützungsstreiks nicht haften muss. Einige Airlines wollten damit Verluste ersetzt haben, die sie auf den Unterstützungsstreik der Fluglotsen am Stuttgarter Tower am 6. April 2009 zurückführten.

Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer des hochprofitablen Flughafen Stuttgart kritisierte das Urteil. Er wünscht sich neue Gesetzte, die es für Mitarbeiter der Branche noch schwieriger macht ihre Forderungen in den rosigen Zeiten der Unternehmensgewinne durchzusetzen:

„Kleine Spartengewerkschaften wie die GdF erstreiken hohe Forderungen für ihre Mitglieder, schaden aber dem Wirtschaftsstandort Deutschland massiv. Das verärgert nicht nur die Passagiere, es sprengt auch den sozialen Frieden innerhalb der Unternehmen. Ein solches Vorgehen passt nicht in die heutige Zeit. Die Politik ist gefordert, das Streikrecht so zu ändern, dass innerhalb einer Betriebes nur eine Gewerkschaft das Sagen hat.“

Die bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) beschäftigten Lotsen hatten 2009 mit ihrem Ausstand den bereits mehr als einen Monat währenden Arbeitskampf der Vorfeldkontrolleure bei der Stuttgarter Flughafengesellschaft unterstützt. Es fielen damals 31 Flüge aus. Arbeitsgerichte in Baden-Württemberg wie auch in Frankfurt hatten den Streik bereits als legal eingestuft. Die GdF sah in den Klagen einen generellen Angriff auf die Tarifautonomie.

Foto: Carstino Delmonte







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