Hotellerie: Meliá Düsseldorf übernimmt Tier-Patenschaft


26 Sep 2011 [11:27h]     Bookmark and Share


Hotellerie: Meliá Düsseldorf übernimmt Tier-Patenschaft

Hotellerie: Meliá Düsseldorf übernimmt Tier-Patenschaft



Im Zuge der Bemühungen um Nachhaltigkeit übernimmt das Meliá Hotel Düsseldorf eine Patenschaft für einen Gundi, einen Eselspinguin sowie für das europaweite Zuchtbuch für Gundis des Düsseldorfer Aquazoos.

Düsseldorf – Der Gundi ist ein Nagetier, das etwa so bekannt ist, wie das Melia-Hotel in Düsseldorf. So ungefähr jedenfalls sieht es Marketing-Chef David Kirchmann des noch jungen Hotels am Hofgarten, der sowohl Melia Düsseldorf als auch Gundis bekannter machen möchte. Zum Image des Hotels passt es auch, weil es einfach süß ist, so Kirchmann. Das putzige Tierchen wurde von den Mitarbeitern des Hotels bereits „Brutus“ getauft und bekommt seitdem Unterstützung durch eine Patenschaft. Natürlich lebt das Gundi nicht im Hotel sondern ist ebenso wie das zweite Patentier, der Eselspinguin „Jürgen“, im Düsseldorfer Aquazoo untergebracht. Damit erfüllt das Düsseldorfer Meliá-Hotel auch einen weitere Vorraussetzung für das angestrebte „Biosphere“ Green Hotel Label. Wie auch schon andere Hotels in Düsseldorf will sich das Melia am Hofgarten in Zukunft stärker auch lokal engagieren. Weitere Projekte sind bereits in Planung.

Die Gundis werden in Düsseldorf gezüchtet und jeder Zoo, der in Europa Gundis züchtet, muß dies in Düsseldorf anmelden und registrieren lassen, damit erfolgreiche Zuchtgruppen gebildet werden können.

Die Gundi, oder auch Kammfinger genannt, lateinisch Ctenodactylidae, sind eine wenig bekannte Familie afrikanischer Nagetiere, zu der laut Wikipedia nur fünf Arten in vier Gattungen gezählt werden. Der Gestalt nach haben die Nager eine entfernte Ähnlichkeit mit den südamerikanischen Meerschweinchen. Der Körper ist ähnlich kompakt und walzenförmig. Die Beine kurz und mit vier Zehen. An den Hinterfüßen haben die beiden mittleren Zehen der Tiere einen Borstenkamm, der den Tieren zu ihrem Namen „Kammfinger“ verholfen hat. Gundis sind am Nord- und Südrand der Sahara verbreitet. Sie leben in wüsten- und halbwüstenartigen Habitaten, graben keine Baue und bauen keine Nester. Stattdessen suchen sie Schutz in natürlichen Felsspalten. Die kleinen Nager sind im allgemeinen tagaktiv und ruhen sich zur Mittagszeit gerne aus. Als Nager ernähren sich die Tiere von rein pflanzlicher Nahrung. Eine Parallele, die allerdings nicht optimal zum Hotel passt – hier wirde nämlich eine breite Palette von Speisen angeboten, auf diverse Fleischsorten müssen die Gäste dabei nicht verzichten.

Foto: Edgar Delmont

 







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