Urlaub bei den Superreichen des vergangenen Jahrhunderts


21 Sep 2011 [15:21h]     Bookmark and Share


Urlaub bei den Superreichen des vergangenen Jahrhunderts

Urlaub bei den Superreichen des vergangenen Jahrhunderts



Frisch unter den Top 10 – Asheville in North Carolina mit Kultur, Natur und dem größten Privathaus Amerikas

Mainz – Wie wäre es mit einem Urlaub im Kinofilm? Sattgrüne Wälder, malerische Hügelketten und historische Ortskerne – wer je durch North Carolina gefahren ist, dem wird die Region irgendwie bekannt vorkommen. Richtig: eine Vielzahl berühmter Kinofilme wurde hier gedreht. Good Morning America, eine der größten Frühstücksfernsehsendungen der USA, hat diese Reize nun prämiert und Asheville in North Carolin zu einem der zehn schönsten Orte in ganz Amerika ernannt. Ausschlaggebend für die Nominierung war nicht nur die herrliche Lage am Fuße der Appalachen und das kulturelle Stadtzentrum mit mehr als 30 Kunstgalerien, sondern auch eines der eindrucksvollsten Anwesen des ganzen Landes: Biltmore Estate.

Von George Washington Vanderbilt II. zwischen 1889 und 1895 erbaut, ist Biltmore Estate mit 250 Zimmern und über 16.000 Quadratmetern bis heute das größte Privathaus der USA und immer noch im Besitz der legendären Vanderbilts. 88 durchschnittliche amerikanische Einfamilienhäuser hätten auf der Wohnfläche Platz. Gleich drei französische Chateaus mussten als Vorbild für die Fassade herhalten.

Cineasten wird zudem interessieren, dass der einzigartige Komplex samt Einkaufsdorf und eigener Kirche schon 15 Mal als Drehort in großen Hollywoodproduktionen auftrat. 1948 wandelte Susan Hayward als Mona Dabney in Das Tal der Leidenschaften durch die Gärten von Biltmore Estate, die der Designer des New Yorker Central Parks, Frederick Law Olmsted, anlegte. Später wurden Richie Rich (1994), Forrest Gump (1994), Patch Adams (1998) und Hannibal (2001) mit Anthony Hopkins hier gedreht und im vergangenen Jahr Marry Me. Kein Wunder also, dass Biltmore auch über die Grenzen von North Carolina hinweg bekannt ist und als Touristenattraktion mehr als eine Millionen Besucher pro Jahr anzieht. Da die Vanderbilts das Schloss zwar noch besitzen, aber vor ein paar Jahren ausgezogen sind, kann man heute auch problemlos durch das Innere touren.

Neben Biltmore Estate bestimmen in Asheville auch andere architektonische Meisterleistungen das Stadtbild. Gebäude im Art-Deco-Stil säumen die Straßen der 69.000-Einwohner-Stadt. Doch auch für Reisende, die an Baukunst weniger interessiert sind, als an kulinarischen Genüssen, hat Asheville einiges zu bieten. In der riesigen Grove Arcade – einem Markt im Stadtkern, können Besucher Live-Musik lauschen während sie an Weinverkostungen teilnehmen oder in eines der zahlreichen Restaurants einkehren.

Und wer sich dem hektischen Alltagstreiben entziehen und einfach nur pure Natur genießen möchte, der erreicht von Asheville aus in Windeseile den legendären Blue Ridge Parkway (nps.gov/blri/), auch „Amerikas Lieblingsstraße“ genannt, der sich 469 Meilen lang zwischen Flussbetten und Bergen entlang schlängelt und die beiden Nationalparks Great Smoky Mountains National Park und Shenandoah National Park miteinander verbindet. Spätestens beim Anblick der nebelverhangenen Bergweiden dieser Region werden auch Sie Asheville zu einem der schönsten Orte der USA ernennen.

Foto: AKB







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