Walfisch-Jet jetzt auch mit schweizer Namen – Kein A 380 für Swiss geplant


13 Sep 2011 [16:40h]     Bookmark and Share


Walfisch-Jet jetzt auch mit schweizer Namen – Kein A 380 für Swiss geplant

Walfisch-Jet jetzt auch mit schweizer Namen – Kein A 380 für Swiss geplant



Regierungspräsidentin Gut-Winterberger wird Taufpatin am Drehkreuz der Lufthansa-Tochter Swiss

Frankfurt – Die Lufthansa hat einen ihrer Airbus A380 auf den Namen Zürich getauft. Die Namensgebung fand auf dem Vorfeld des Zürcher Flughafens statt, nachdem die vom Aussehen her an einen Walfisch erinnernde Maschine am Morgen als Sonderflug aus Frankfurt zuvor dort aufgesetzt hatte. Der Flughafen Zürich ist das zentrale Drehkreuz und Heimatflughafen der Swiss, die als schweizerische Lufthansa-Tochter dort ansässig ist. Folglich spielt Zürich eine wichtige Rolle im Streckennetz des Lufthansa-Konzerns: „Die heutige Namensgebung ist ein Zeichen der Wertschätzung für einen der wichtigsten Nachbarn und Partner Deutschlands und unseres Unternehmens. Lufthansa hat in der Schweiz zusammen mit Swiss hier an ‚unserem‘ Drehkreuz Zürich Erfolgsgeschichte geschrieben“, sagte LH-Chef Christoph Franz im Rahmen der feierlichen Taufe.

Als Gastgeber der Taufzeremonie hieß Franz die Regierungspräsidentin Ursula Gut-Winterberger herzlich willkommen. Zur Taufe selbst benetzte Gut-Winterberger den vorderen Rumpf des Flugzeugs mit Sekt und enthüllte anschließend den auf der Außenhaut lackierten Schriftzug „Zürich“. Danach wurde die entsprechende Taufurkunde unterzeichnet. Anschließend hatten die Ehrengäste die Möglichkeit, das doppelstöckige Flugzeug selbst zu besichtigen. Schon am Dienstagnachmittag wird die A380 auf Ihrem anschließenden Linienflug von Frankfurt nach Peking den Namen Zürichs in die Welt hinaus tragen.

Aktuell betreibt Lufthansa acht Airbus A380 auf Langstreckenflügen ab Frankfurt nach Asien (Tokio, Peking), Afrika (Johannesburg) und Amerika (New York, San Francisco, Miami). Zwei weitere A380 sollen im kommenden Jahr ausgeliefert werden. Das am Dienstag auf Zürich getaufte Flugzeug mit der Registrierung D-AIMF (interne Bezeichnung „Mike Fox“, hergeleitet aus den letzten zwei Buchstaben) hat der Hersteller am Montag, den 4. April 2011, als insgesamt sechstes Exemplar ausgeliefert. Seither absolvierte es bereits rund 240 Flüge und legte dabei etwa 2.200 Flugstunden zurück. Die „Zürich“ ist, wie die gesamte Lufthansa A380-Flotte, am Frankfurter Flughafen stationiert und wird im regulären Liniendienst zu allen genannten Zielen eingesetzt. Fluggäste aus der Schweiz können alle A380-Flüge in Verbindung mit Zubringerflügen nach Frankfurt nutzen, da Zürich planmäßig nicht mit dem neuen Flagschiff bedient wird. Der neue Flieger verfügt über 526 Sitzplätze nach Unternehmensangaben in den besten und modernsten Serviceklassen, die die Fluggesellschaft zu bieten hat. Die völlig neue First Class steht mit acht großzügigen Sitzen im Upper Deck ganz im Zeichen von Individualität. Auch die weltweit größte Business Class mit 98 Sitzen im oberen Deck sowie die Economy Class mit 420 Sitzen im Hauptdeck, bieten mehr Komfort als frühere LH-Flugzeuge. Andere Fluglinien, darunter Air France bieten ihren Gästen im A 380 dennoch mehr Raum durch weniger Sitze an Bord.

Foto: Carstino Delmonte







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