Kartellrechtliche Freigabe für Joint Venture von ANA und Lufthansa auf Strecken zwischen Japan und Europa


06 Jun 2011 [11:05h]     Bookmark and Share


Kartellrechtliche Freigabe für Joint Venture von ANA und Lufthansa auf Strecken zwischen Japan und Europa

Kartellrechtliche Freigabe für Joint Venture von ANA und Lufthansa auf Strecken zwischen Japan und Europa



Erstes Joint Venture für Flugstrecken zwischen Japan und Europa

TOKIO – ANA, die größte japanische Fluggesellschaft, und Deutsche Lufthansa AG, die führende Airline Europas, geben bekannt, dass beide Fluglinien ein strategisches Joint Venture für die Strecken zwischen Japan und Europa gründen werden, nachdem ANA die kartellrechtliche Freigabe (Anti Trust Immunity) des japanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur und Transport erhalten hat. Diese jüngste Vereinbarung zwischen den beiden Mitgliedsgesellschaften von Star Alliance schließt an ein vergleichbares Joint Venture zwischen ANA und United Airlines für die Transpazifikstrecken im April an.

Über das Joint Venture mit Lufthansa wird die Servicequalität für die Fluggäste verbessert, u. a. durch die geplante Einführung gemeinsamer Flugpläne sowie aufeinander abgestimmter Vertriebsaktivitäten. Für die Fluggäste ergeben sich damit Vorteile wie nahtlose Umsteigeverbindungen und verbesserte Anschlussflüge. Die Umsetzung des Gemeinschaftsprojekts ist innerhalb des Winterflugplans 2011 vorgesehen.

Shinichiro Ito, Präsident und CEO von ANA, erklärte: „Ich freue mich, dass wir die offizielle Zulassung für das erste Joint Venture auf Strecken zwischen Japan und Europa erhalten haben. Durch diese Zusammenarbeit können wir die Servicequalität für unsere Fluggäste optimieren und die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens steigern.“

Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Lufthansa AG, fügte hinzu: „Für unsere Kunden ist die Freigabe ein bedeutsamer Schritt voran, denn dank optimierter Flugpläne wird die Planung von Reisen zwischen Japan und Europa in Zukunft wesentlich vereinfacht. Wir freuen uns über diese Chance, unsere Zusammenarbeit mit ANA zu vertiefen. Das Joint Venture ist ein wichtiger Meilenstein, der zwei Wirtschaftsräume einander näher bringt. Nach dem tragischen Erdbeben ist die Freigabe für dieses Gemeinschaftsprojekt ein Zeichen dafür, dass Japan nach vorne blickt.“

Foto: Carstino Delmonte







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