Hotel-Träume in der Karibik – Wie man sich bettet, so urlaubt man


24 Aug 2010 [12:12h]     Bookmark and Share


Hotel-Träume in der Karibik – Wie man sich bettet, so urlaubt man

Hotel-Träume in der Karibik – Wie man sich bettet, so urlaubt man



Die richtige Unterkunft spielt im Urlaub eine entscheidende Rolle, schließlich verbringt man dort den Großteil seiner Ferien. Der Wunsch nach Entspannung und Verwöhnung liegt bei Urlaubern weiterhin im Trend und macht es für die Karibik leicht, zu punkten.

Karibik – Gefragt sind luxuriöse Resorts mit umfangreichem Service sowie vermehrt auch Öko-Hotels inmitten unberührter Landschaft. Über 30 Karibikinseln bieten für nahezu jeden Anspruch ein großes Angebot außergewöhnlicher Hideaways.

Abgeschieden und luxuriös: Privatinseln und Butler-Service
Auf eine einsame Insel zurückziehen können sich Urlauber in der Inselwelt der British Virgin Islands. Scrub Island ist der Name eines neuen Paradieses, in dessen Luxuszimmern und Villen nie mehr als 200 Gäste verweilen. Im Zentrum der nördlich von Tortola liegenden Insel liegt ganz im Stil der Segler-Destination eine Marina mit 53 Anlegern. Abwechslung bieten ein Amphitheater sowie kleine Geschäfte und ein luxuriöses Spa .

Die Privatinsel Canuan liegt im Herzen der Grenadinen. Das Luxushotel „Canouan Resort at Carenage Bay“ gehört zu den exklusiven Leading Hotels of the World. Die 121 Hektar große Anlage nimmt rund drei Viertel der Inselnfläche ein und erstreckt sich über einen Hang mit fantastischem Blick auf das Karibische Meer. Die luxuriösen Suiten und privaten Villen mit zwei bis fünf Schlafzimmern liegen am Pool oder direkt am jungfräulichen Sandstrand. Zu den Highlights gehören auch ein 18-Loch-Meisterschafts-Platz sowie ein Spa. Der Clou: Die Gäste werden per Boot zu den luxuriösen Behandlungskabinen mit Glasboden gebracht, die auf Pfählen mitten im Meer stehen.
 
Auch die Sandals Resorts auf Jamaika und den Bahamas bieten Anlagen auf eigenen, vorgelagerten Cays. Vor Montego Bay liegt das Sandals Royal Caribbean. Mit einem exotischen Drachenboot setzen die Gäste vom Haupthaus zur Insel über, um dort in völliger Ruhe am Strand zu relaxen oder abends ein romantisches Dinner zu genießen. In den Zimmern der höchsten Kategorie ist sogar Butlerservice inkludiert. Ausschließlich aus Sandals Mitarbeitern rekrutiert werden diese von der „Guild of Professional English Butlers“ ausgebildet. Im Sandals Royal Bahamian erfolgt der Transfer für Gäste der gehobenen Kategorien darüber hinaus im Rolls Royce.
Auf der Privatinsel Long Island vor Antigua ist das Rosewood Jumby Bay wiedereröffnet worden. Das 6-Sterne-Hotel weist neben 28 neuen Suiten 12 modernisierte und renovierte Zimmer sowie 22 Villen auf, die sich über die Insel verteilen. Ein neu errichtetes Open-Air Spa bietet Luxus für die Sinne. In einem tropischen Garten befinden sich die Behandlungsräume sowie einzelne Terrassen mit Blick auf die türkisfarbene See.
 
Das Auge urlaubt mit: Hotels mit besonderer Architektur
Asiatische Weisheit hält auch in der Karibik einzug. Im Nandana Resort auf Grand Bahama fließt die Lebensenergie Chi besonders gut, denn Stil und Design-Elemente stammen aus Fernost. Drachenköpfe aus Teakholz, Marmorelefanten und Intarsienarbeiten verzieren die Fünf-Sterne-Nobel-Herberge für maximal 12 Gäste. Besonderes Highlight ist ein 2.000 Quadratmeter großes, volleingerichtetes Safari-Zelt mit Klimaanlage und Internetanschluss.
Den wohl atemberaubendsten Ausblick auf Saint Lucia hat man vom Jade Mountain aus. Sechs Jahre lang dauerte der Bau des neuen Teils des berühmten Anse Chastanet Hotels. Nur aus natürlichen Materialien wie Korallenstein in und um die Felsen gebaut fügt es sich elegant in die Umgebung ein. Der Architekt verzichtete in allen Zimmern auf die vierte Wand und ermöglicht damit freien Blick auf das Weltnaturerbe der Zwillingsberge und den Ozean. Durch die mit tropischen Holzmöbeln eingerichteten Suiten winden sich die einzigartigen „infinity pools“ als natürliche Flussläufe, die am Ende der Zimmer wie Wasserfälle hinabgleiten. Sie bieten genug Platz zum Schwimmen wie Relaxen und funkeln nachts in verschiedenen Farben. Das regelmäßig ausgezeichnete Resort gehört zu den besten der Welt.
 
Zu den „Ganz Großen“ zählt auch das Casa De Campo in der Dominikanischen Republik. Groß im Hinblick auf seinen Bekanntheitsgrad, aber auch wegen seiner riesigen Ausmaße. Auf fast 3.000 Hektar bildet das Resort eine eigene Kleinstadt mit Sportanlagen wie dem berühmtesten Golfplatz der Karibik (Teeth of the Dog), der historischen Altstadt Altos de Chavon, einem eigenen Yachthafen, Museen und zahlreichen Shops und Restaurants. Unter den vielen Zimmerkategorien und Villen wurden die Elite-Zimmer und -Suiten kürzlich renoviert und glänzen nun in karibischem Stil mit Mahagoni-Interieur. Für echte Golf-Fans sind Streckenabschnitte nun sogar aus der Dusche sichtbar.
 
Ganz anders aber ebenso attraktiv sind die vier exklusiven Boutique-Ferienhäuser des Cotton Tree auf den Cayman Islands. Die typisch karibischen, pastellfarbenen Holz-Cottages liegen abgelegen und ruhig bei West Bay und sind optimaler Ausgangspunkt für Tauch- und Schnorchgänge im herrlich klaren Meer vor der britischen Inselgruppe.
Naturerlebnis inklusive: Hotels im Grünen
Auf dem karibischen Inselwinzling Nevis gelegen erlangte ein weiteres Hideaway internationale Auszeichnungen. Der Nisbet Plantation Beach Club erstreckt sich idyllisch auf einer alten Plantage inmitten hochgewachsener Palmen und gleichzeitig direkt am Strand. Die hochkarätige Anlage bietet 16 Bungalows mit charmanten Zimmern und Suiten. Schwerpunkte bilden neben unberührter Natur und Abgeschiedenheit vor allem Gastronomie und Service. Gourmet-Dinner serviert man im historischen Great House aus dem 18. Jahrhundert. Für Mittagessen und Frühstück warten gleich zwei romantische Locations direkt am Strand.
 
Den Green Leaf Award für besondere Umweltleistung erhielt kürzlich die Adventure Farm and Eco Villas auf Tobago. Die Anlage versorgt sich selbst und besteht dem neben Gästebereich aus einer ökologischen Farm, auf der Zitrusfrüchte, Mangos und Bananen wachsen. Besucher der Villen legen Wert auf direkt Nähe zur Natur, daher überließ man zwei weitere Hektar Regenwald den zahlreichen Schmetterlingen und Vögeln wie Chachalaca oder Kolibri, die sich schnell im neuen Garten ausbreiteten. Ein fröhlich-buntes Vergnügen ist ihre tägliche Fütterung.
 
Im Herzen des Biosphärenreservats Sierra del Rosario, inmitten der üppigen Flora und Fauna der kubanischen Tabakprovinz Pinar del Rio liegt das „Moka“. Die romantische Öko-Herberge fügt sich geschmackvoll in die grüne Umgebung, durch Rezeption und einige Hotelräume windet sich ein alter Baum. Hier kommen Naturliebhaber und Vogelfreunde auf ihre Kosten. Aktivitäten reichen von Wandern, Reiten, Klettern über Fischen bis hin zu Bootsfahrten sowie Badeausflügen an einen nahe gelegenen Wasserfall.
 
Kleine Details für großen Unterschied: Attraktive Extras
Einige Häuser punkten nicht nur mit Service, Gestaltung oder Lage, sondern haben auch höchst interessante Ausstattung. So bietet das neue Buccament Bay Resort auf St. Vincent – das erste Fünf-Sterne-Haus der Insel – nach Fertigstellung im Dezember einen besonderen Yachthafen. Nicht nur kleine private Schiffe können dann hier vor Anker gehen, sondern an einem besonderen Anlegeplatz sogar Mega-Yachten.
Auch das neue Hyatt Regency Curaçao bietet einen Yachthafen für 120 Schiffe bis zu einer Länge von 24 Metern. Darüber hinaus lockt das Luxushotel mit einem 18-Loch-Golfplatz von Stardesigner Peter Dye, der fantastischen Ausblick auf karibisches Meer und den Berg Boca Tabla ermöglicht.
Wer Schiffe zwar romantisch findet, gleichwohl lieber an Land bleibt, kann im Tamarind Hotel auf Barbados Hochseeatmosphäre schnuppern. Wie auf einem Luxusliner diniert der Gast in der stylischen Tapas-Bar am Pool, die wie eine Bar an Bord eines Schiffes angelegt ist.
 

Foto: Carstino Delmonte/ Touristikpresse.net







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