Made in Gambia Neu: afrikanische Modeszene gewinnt an Bedeutung


21 Feb 2010 [13:55h]     Bookmark and Share


Made in Gambia Neu: afrikanische Modeszene gewinnt an Bedeutung

Made in Gambia Neu: afrikanische Modeszene gewinnt an Bedeutung



Mode spielt im westafrikanischen Gambia eine immer wichtigere Rolle. Modedesigner wie Ida saine Conteh, Adu Lette Sy, Aj Ramou Nyang und Awa OB Conatheh haben sich durch ihre Kreativität und Begeisterung einen Namen gemacht

Bad Soden – Awa OB Conatheh gilt als große Hoffnung in der afrikanischen Modeszene. Ihre Vorbilder sind Clara Lawson aus Burkina Faso und Claire Kane aus dem Senegal. Erst kürzlich absolvierte sie eine Weiterbildung an der Harvey Nicholas Fashion House in Leeds/England. Andere haben sich das Handwerk selbst beigebracht und stoßen in der Modeszene ebenso auf große Beachtung. Der unkonventionelle und einzigartige Stil aus afrikanischer Tradition und Moderne lässt die Modewelt aufhorchen. Einige der genannten Designer haben eigene Boutiquen in Banjul und Umgebung. Andere Designer haben sich auf die Herstellung von typisch afrikanischen Stoffen mit Batikmuster und feiner Webtechnik spezialisiert.

Ein beliebtes Mitbringsel aus Gambia sind diese farbenfrohen Batikstoffe. Viele werden in kleinen Fabriken in Serrekunda hergestellt, andere sind von Hand gefertigt. Die Pionierarbeit leistete Musukebba Drammeh. Sie experimentierte und stellte ungewöhnliche Batikstoffe her. Ihr Batik-Haus ist immer noch ein Anziehungsmagnet für Einheimische und Besucher.

Gambia
Gambia ist das kleinste afrikanische Land mit circa 11.000 km² Fläche und 1,5 Millionen gastfreundlichen Einwohnern. Abgesehen vom knapp 80 Kilometer langen Küstenabschnitt am Atlantischen Ozean ist Gambia vollständig vom Staat Senegal umschlossen. Von enormer historischer Bedeutung ist die kleine Binneninsel James Island mitten im Gambia Fluss. Im 17. Jahrhundert wurde sie von den britischen Besetzern Gambias als strategischer Ausgangspunkt für den Handel von Gold und Elfenbein, später für den Handel von Menschen genutzt. Noch heute sind auf der Insel Ruinen zu finden, Reste einer alten Festung, die den damaligen Sklavenhandel dokumentieren. Aus diesem Grund wurde James Island 2003 als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Die Übernachtungsmöglichkeiten in Gambia reichen von Fünf-Sterne-Hotels, über Selbstverpflegungsapartments und kleine Gästehäuser, bis hin zu Lodges in den Nationalparks. Die Mehrzahl der Hotels liegt an den Stränden mit Blick auf den Ozean.







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