Suche nach der kulinarischen Vielfalt Honk Kongs: Guidebooks sollen Touristen helfen


16 Dez 2009 [23:17h]     Bookmark and Share


Suche nach der kulinarischen Vielfalt Honk Kongs: Guidebooks sollen Touristen helfen

Suche nach der kulinarischen Vielfalt Honk Kongs: Guidebooks sollen Touristen helfen



Zehn Hong Kong Dollar (HK$) mögen nicht genug sein, um in der asiatischen Megacity Hong Kong einmal mit der U-Bahn zu fahren. Sie reichen jedoch aus, um die wahrscheinlich preisgünstigste, von Michelin ausgezeichnete Mahlzeit der Welt zu kosten – sagt das HK Tourist Office.

Frankfurt – „Hong Kong ist ein Synonym für kulinarische Vielfalt.“  Das klingt ad hoc gut und zumindest will es so die beauftragte PR-Agentur des HK Tourist Board glauben machen. Rund um die Uhr können Besucher in der stressgeplagten, ewig lauten chinesischen Metropole auf gastronomische „Entdeckungsreise“ gehen. Letztlich  landet so mancher westliche Gast jedoch bei einem der vielen Starbucks, Mc Donalds & Co. 

Die gastronomische Auswahl reicht in der hektischen Metroploe dabei vom einfachen Snack auf der Straße bis hin zu einem exklusiven Dinner mit Blick auf den Hafen – zumindest zu bestimmten Tageszeiten und für Besucher mit gut gefüllten Geldbeuteln. Gewürdigt wurde diese Vielfalt nun durch den Michelin Guide für Hong Kong/Macau. Aber auch zwei weitere Spezial-Reiseführer helfen, die Spreu vom Weizen zu trennen.  „Ding Ding Hong Kong Tram Guide“ beziehungsweise „Hong Kong Winter Delicacies Guide“ lassen auf verschiendenen Routen diverse Köstlichkeiten entdecken.

Der zweisprachige „Michelin Guide Hong Kong/Macau 2010“ enthält 205 Restaurants und 40 Hotels. Es finden sich neben drei Drei-Sterne-Restaurants, neun Zwei-Sterne-Restaurants und 39 Restaurants mit einem Stern auch  „einfache Lokale“, in denen man örtliche Kost wie Dim Sum probieren kann. Insbesondere Restaurants mit leckeren Gerichten zu günstigen Preisen sind als „Bib Gourmand Restaurants“ aufgenommen worden. In den 50 prämierten Lokalen erhält man Drei-Gänge-Menüs für weniger als HK$ 300 (ca. € 26). Hong Kong ist vor allem jedoch für die vielen Garküchen bekannt – 29 davon haben ebenfalls ihren Weg in den Michelin Guide gefunden. Einige unter ihnen servieren Mahlzeiten angeblich sogar für HK$ 10, also etwa 90 Cents – und bieten somit günstige, von Michelin ausgezeichneten Speisen an.

Eine Stadtrundfahrt der besonderen Art erleben Besucher an Bord der traditionellen Straßenbahnen. Seit 1904 verkehren die Doppeldeckerwaggons auf den lebhaften Straßen entlang der Nordküste von Hong Kong Island, dort wo die Strassen eng und der Verkehr immens ist. Sie fahren durch Stadtteile wie den Western District, Wan Chai und Causeway Bay – und das für wenige Cents pro Fahrt. Entlang der Strecken findet man immer wieder Möglichkeiten, um die undurchschaubare und manchmal dubios-spannende Küche Hong Kongs zu probieren – über 140 der Restaurants, Straßencafés und Garküchen, in denen Besucher Eierkuchen, geröstete Gänse oder köstliche Meeresfrüchte genießen können, sind nun im „Ding Ding Hong Kong Tram Guide“ verzeichnet.

Ein dritter Weg, um Hong Kongs Küche besser kennen zu lernen, ist der neue „Hong Kong Winter Delicacies Guide“. In dieser Broschüre empfehlen lokale Prominente und Chefköche ihre Winterspezialitäten wie Reis im Tongefäß (!!) oder den bekannten chinesischen Hot Pot, der seinen Namen nicht allein wegen der Flammentemperatur erhalten hat. Wer nach diesem landestypischen Gericht seine Geschmacksnerven noch nicht vollständig verloren hat, kann seinen Aufenthalt mit diesem Guide durch praktische Informationen über Restaurants, Preise und weitere interessante „Dining-Routen“ bereichern.

Wer ganz ohne entsprechende Reiseführer und „Gourmet-Guides“ auskommen möchte dürfte es jedoch nicht ganz leicht haben. Denn hygienische Verhältnisse und der chinesische Geschmack können stellenweise erheblich von mitteleuropäischen Standards abweichen. Ein gründlicher und kritischer Blick hinter die Kulissen kann da jedenfalls nicht schaden. Auch Salatliebhaber haben es in Hong Kong nicht leicht. „Just Salad“, eine amerikanische, auf Salate spezialisierte Fast Food Kette allerdings trifft mit ihrem Angebot zumindest teilweise die Bedürfnisse von Freunden leichter Kost.

 

Foto: Carstino Delmonte/ Touristikpresse.net







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