Auf den Spuren von Sir Edmund Hillary durch Nepal


03 Dez 2009 [07:32h]     Bookmark and Share


Auf den Spuren von Sir Edmund Hillary durch Nepal

Auf den Spuren von Sir Edmund Hillary durch Nepal



Sonderreise zum 20-jährigen Bestehen der Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland

Zum 20-jährigen Bestehen der Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland organisiert Hauser Exkursionen eine Sonderreise auf den Spuren des Erstbesteigers des Mt. Everest, Sir Edmund Hillary. Das Trekking führt entlang der historischen Everest-Route. Genauso wichtig wie die Berge waren für Edmund Hillary, der 2008 verstarb, die Bewohner des Himalaya, die Sherpa. Er gründete auf deren Wunsch Schulen und Krankenhäuser. Einige von ihnen werden während der Reise besucht. Geplant ist auch ein Treffen mit Peter Hillary. Der Gewinn aus dem Reisepreis wird komplett an die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland weitergegeben und für die Unterstützung der nepalesischen Projekte verwendet. Die Reiseleitung übernimmt Manfred Häupl, Inhaber von Hauser Exkursionen und ehrenamtlicher Vizevorstand der Hillary-Stiftung
Deutschland. Das mittelschwere Trekking ist für geübte Bergwanderer mit guter Kondition und Trittsicherheit geeignet. Die Tagesetappen liegen zwischen 4 und 7 Stunden. Das Hauptgepäck wird von Trägern transportiert.

Wandern im Khumbu entlang der historischen Everest-Route
Durch die Mittelgebirge des Solu-Gebietes führt der Weg auf der historischen Everest-Route von Paphlu nach Lukla, dem Tor zur Everest-Region. Zahlreiche Expeditionen nutzen seit den 1950er Jahren diesen Anmarschweg zum Basislager des Mt. Everest. Im Tal des Dudh Kosi, des Milchflusses, liegt der Checkpoint, der passiert werden muss, um in den Sagarmatha- Nationalpark zu wandern. Sagarmatha ist der Sherpa-Name für den Everest und bedeutet „Stirn des Himmels.“ Die Tibeter bezeichnen den Bergriesen als Qomolangma, als „Mutter des
Universums“. Viele der höchsten Gipfel des Himalaya tragen weibliche Namen oder Namen von Göttinnen. Einer davon, die Ama Dablam bzw. die „Mutter und ihre Halskette“, ist unterwegs gut zu sehen. Wie fast alle markanten Gipfel der Khumbu-Region ist auch der Everest den Sherpa heilig. Nach ihrer Auffassung bewohnen Geister und Dämonen Quellen, Bäume und auch die Gipfel. Die Engländer nannten den höchsten Gipfel nach George Everest, einem verdienten Landmesser, der 1841 erstmals die Lage des Berges notierte. Nach buddhistischer Ansicht ist sein Gipfel der Sitz von Jomo Miyo Lang Sangma, einer der fünf „Schwestern des langen Lebens“, die auf den fünf höchsten Gipfeln des Himalaya wohnen und die Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen.

Namche Bazar und Kloster Tengboche
Das Trekking führt nach Namche Bazar, dem Handelszentrum der Sherpa auf 3400 Meter Höhe. Namche Bazar ist nicht nur für die Sherpa, sondern auch für die Bergsteiger einer der wichtigsten Orte im Khumbu. Hier gibt es Hotels, Lodges und eine Menge kleiner Shops, in denen man sich mit Trekkingbedarf eindecken kann, sollte man etwas vergessen haben. Bekannt für guten Kuchen ist eine Bäckerei, deren Besitzer in Bielefeld gelernt hat. Von Namche Bazar ist es nicht weit nach Tengboche, dem Hauptkloster der Sherpa.

Fakultative Besteigung des Taboche-Vorgipfels Bei Pangpoche besteht die Möglichkeit, den 5305 Meter hohen Taboche-Vorgipfel, einen
Trekkinggipfel, für den keine Eisausrüstung nötig ist, zu besteigen. Von oben sind die höchsten und formschönsten Berge des Khumbu zu sehen: Everest, Lhotse, Nuptse, Pumo Ri, Ama Dablam. Edmund Hillary unternahm auch den ersten – allerdings erfolglosen – Versuch, den
Hauptgipfel des Taboche zu besteigen. Erst 1974 gelang einer französischen Expedition die Erstbesteigung. Wer auf die Besteigung verzichtet, verbringt einen gemütlichen Tag in Pangboche – es gilt als das älteste Sherpa-Dorf – und erkundet die Umgebung. Im hiesigen Kloster soll ein Yeti-Skalp aufbewahrt worden sein, der jedoch unter ungeklärten Umständen verschwunden ist.

Besuch der Hillary-Projekte und Treffen mit Peter Hillary
Mehr als 50 Projekte unterstützt der Himalayan Trust, die Mutterorganisation der weltweit verteilten Sir Edmund Hillary-Stiftungen in Kathmandu. Während der Reise werden an verschiedenen Orten Schulen, Krankenhäuser und eine Baumschule besucht. An einem der
Projektstandorte ist ein Treffen mit Peter Hillary, dem Sohn des Everst-Erstbesteigers, geplant. Reiseleitung Manfred Häupl
Manfred Häupl, Eigentümer von Hauser Exkursionen und Vizevorstand der Sir Edmund Hillary- Stiftung Deutschland führt die Reise. Er lernte Sir Edmund Hillary 1993 im Khumbu-Gebiet kennen: „Seine Nähe zu den Menschen und seine geradlinige Art haben mich sehr beeindruckt.
Deshalb liegt der Schwerpunkt der Reise nicht nur auf dem Trekking, sondern gleichermaßen auf der Begegnung mit Menschen. Die Sherpa waren Sir Edmund Hillary mindestens genauso wichtig wie die Berge.“

Non Profit-Tour – Termin, Preis, Leistungen
Der Gewinn der Reise wird komplett an die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland weitergeleitet und für die Unterstützung der Projekte in Nepal genutzt. Die Reise kann 17-tägig oder 21-tägig gebucht werden Der Preis von 2350,– Euro für die kürzere Version Tour bzw. von
2490,– Euro für die lange Version umschließt u. a. den Linienflug München – Abu Dhabi – Kathmandu – Abu Dhabi – München, Übernachtungen in Hotels und Lodges, meist Halbpension, Transfers, Überlandfahrten und Versicherungspaket. Termin 25.04.10 bis 15.05.10 bzw. die verkürzte Version vom 25.04.10 bis 11.05.10.

Foto: Hauser Exkursionen

 







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