Deutschland-Tourismus legt zu


16 Sep 2009 [06:01h]     Bookmark and Share




Inlandstourismus als Wachstumsmotor – Ferienunterkünfte besonders
gefragt – Incoming-Minus schwächt sich ab

Nach vorläufigen Angaben des
Statistischen Bundesamtes liegen die Gesamtübernachtungen im Juli ein
Prozent über dem Vorjahresniveau. 45,2 Millionen Übernachtungen in
Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen
konnten generiert werden. Differenziert nach Betriebsarten stieg die
Zahl am stärksten bei den Ferienunterkünften (plus drei Prozent). Die
Hotellerie legte um ein Prozent zu.

Wachstumstreiber ist dabei das Inland: Insgesamt wurden 38,1 Millionen
Übernachtungen deutscher Gäste gezählt und damit zwei Prozent mehr
als im Vorjahresmonat. Kumuliert betrachtet, ist die Zahl der
Übernachtungen deutscher Gäste während der ersten sieben Monate
konstant geblieben, was insbesondere auf die Lust der Deutschen auf
Urlaub im eigenen Land zurückzuführen ist. Damit werden die Rückgänge im
Geschäftsreisesegment auch in vielen Städten mit mehr als 100.000
Einwohnern abgefedert.

„Deutschland kann sich als Urlaubsziel gut behaupten“, so Ernst
Hinsken, Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus. „Für den
heimischen Arbeitsmarkt, wo Millionen von Arbeitsplätzen vom Tourismus
abhängen, ist dies ein sehr wichtiger, stabilisierender Faktor.“ „Die
bisherige Sommer-Bilanz zeigt, dass Deutschland seine Chancen beim
Haupturlaub zu nutzen weiß“, so Petra Hedorfer, Vorsitzende des
Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). „Bereits zu
Beginn des Jahres hatten wir prognostiziert, dass ein attraktives
Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die gute Erreichbarkeit der
inländischen Reiseziele bei den Deutschen stärker als im Vorjahr ins
Gewicht fallen werden.“

Nach Studien von IPK liegt beim Inlandsurlaub insbesondere die aktive
Erholung im Trend. Auch Reisen zu speziellen Veranstaltungen sowie der
klassische Badeurlaub sind noch mehr als im Vorjahr gefragt.

Auch bei den ausländischen Übernachtungen gab es eine positive
Entwicklung: Nach vorläufigen Angaben der Experten des Bundesamtes
blieben diese mit minus drei Prozent im Juli zwar weiter rückläufig,
aber das Minus hat sich im Jahresverlauf abgeschwächt: Von Januar bis
Juli lag das Incoming nur noch sechs Prozent unter Vorjahresniveau.
Damit kann Deutschland seine Marktanteile weiter ausbauen und seine
Position im Vergleich zur europäischen Konkurrenz weiter festigen.







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