1. Jahr neue Baltikum Strategie- Scandlines zieht positive Bilanz


02 Okt 2006 [11:13h]     Bookmark and Share




Zuwächse auf allen drei Linien von und nach Ventspils. Verbindung ab Rostock erfolgreich auf Kurs

Rostock – Ein Jahr nach Umsetzung ihrer neuen Baltikumstrategie zieht die deutsch-dänische Reederei Scandlines AG positive Bilanz. „Unser Konzept ist aufgegangen. Dank der Konzentration von drei unserer insgesamt vier Fährverbindungen in die baltischen Staaten auf den lettischen Hafen Ventspils konnten wir erstmals seit 2004 die Transportergebnisse im Verkehr zwischen Skandinavien bzw.
Kontinentaleuropa und den baltischen Ländern wieder steigern,“
berichtet Scandlines-Vorstand Uwe Bakosch.

Von Oktober 2005 transportierte die Reederei bis Ende August 2006 auf den Linien von Rostock, Nynäshamn und Karlshamn nach Ventspils insgesamt 78.679 Passagiere (+ 53 Prozent), 56.991 Lkw und Trailer (+ 61 Prozent) sowie 12.352 Pkw (+ 62 Prozent). „Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung auf der Linie Rostock-Ventspils“, so Bakosch weiter. „Hier haben wir die Trendwende geschafft! Dank der Verdopplung der Kapazität und Abfahrtsfrequenz konnten wir erstmals seit der EU-Osterweiterung wieder begleitete Verkehre  Richtung Baltikum und Russland vom Landweg über Polen auf den Seeweg und unsere Fährverbindung lenken.“ Seit dem Start der Linie am 1. Oktober 2005 steigerte Scandlines bis Ende August 2006  den Transport von Lkw
und Trailern um 103 Prozent (22.707 Einheiten). Beim Transport von Passagieren und Pkw konnte die Reederei sogar um 132 Prozent (25.666 Passagiere) bzw. 262 Prozent (3.757 Pkw) zulegen. 

Die Reederei Scandlines startete am 1. Oktober 2005 die
Neuausrichtung ihrer vom Frachtgeschäft dominierten Fährverbindungen in die baltischen Staaten.

Ziel war es, durch die Konzentration von drei der insgesamt vier
baltischen Linien im lettischen Hafen von Ventspils kurzfristig eine
Konsolidierung des seeseitigen Güterverkehres zwischen den baltischen Ländern und Deutschland bzw. Schweden und langfristig weiteres Wachstum in diesem Transportmarkt zu erzielen.

Durch die Konzentration mehrerer Routen auf die strategischen
Verkehrsdrehscheiben, die Häfen Rostock und Ventspils, bietet die
Reederei Scandlines ihren Fracht- und Passagierkunden heute
integrierte Transportlösungen im Baltikumverkehr an. „Mit der
Einrichtung der Linie Rostock-Ventspils haben wir für unsere Kunden zusätzlich positive Bündelungseffekte erzielt, denn ab Rostock betreibt Scandlines zwei weitere Fährlinien Richtung Dänemark und Schweden“, sagt Uwe Bakosch.

Die Scandlines-Gruppe, deren Eigentümer zu jeweils 50 Prozent die
Deutsche Bahn AG und das Dänische Transport- und Energieministerium sind, betreibt derzeit 12 eigene Fährverbindungen zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden sowie in die baltischen Staaten.







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