Frisch aufgetischt in Gambia – Das besondere Erlebnis: Homecooking in Gambia


16 Jun 2009 [19:20h]     Bookmark and Share




In Gambia, dem kleinsten Staat Afrikas, leben verschiedene Bevölkerungsgruppen. Viele kommen aus den Nachbarländern wie Mali, Guinea Bissau und Senegal. Ihre Traditionen und Gewohnheiten haben sie mitgebracht. Dies spiegelt sich auch in der Küche wider. Reisende haben die Möglichkeit, in einheimischen Restaurants oder internationalen Hotels die vielfältige Küche unbesorgt zu kosten.

Banjul – Ein besonderes Erlebnis ist ein Kochkurs in einem typischen gambianischen Haushalt. Ida Cham Njai öffnet ihr Haus in Brufut (nähe Banjul) den Touristen, um sie einen Tag an einen typischen gambianischen Alltagsablauf teilhaben zu lassen. Treffpunkt ist Idas Haus. Der Vormittag beginnt mit dem Aussuchen und Ankleiden einer typischen Tracht aus Gambia. Hübsch zurechtgemacht geht es zum Einkaufen auf den lokalen Markt, Ida erklärt und wählt das Gemüse, Obst, Fisch oder Fleisch aus. Dabei spielt das Handeln und Feilschen auf dem Markt eine große Rolle. Sind alle Zutaten für das geplante Gericht zusammengestellt, geht es zurück. Nach einem Erfrischungsgetränk aus der Frucht und den Samen des Affenbrotbaumes oder einem afrikanischen Malventee Wonjo kann das Kochen unter Idas Anleitung beginnen. Die Grundlage einer gambianischen Mahlzeit besteht aus Maniok, Reis oder Kartoffeln. Kombiniert werden diese Zutaten mit verschiedenen Gemüsesorten wie Tomaten, Auberginen, Karotten und Zwiebeln. Raffinierte Saucen aus Erdnusspaste, Zitronensaft und Chili runden die Gerichte ab. Fisch ist ein wichtiger Bestandteil der gambianischen Küche. Er wird nicht nur im Atlantischen Ozean gefangen, auch der Gambia Fluss hat große Fischbestände aufzuweisen. Zwischen den Mangroven finden sich die beliebten Flussaustern; insbesondere die Frauen sammeln sie ein und bieten sie in geräucherter Form am Strand an.

Gegen 13.00 Uhr wird das Essen serviert, bei entspannter Atmosphäre erzählt Ida über die traditionelle Lebensweise in Gambia. Nach dem Dessert mit verschiedenen Früchten wird der Ataya vorbereitet. Ataya ist eine gambianische Zubereitungsart des Tees aus grünen oder den Kinkeliba-Blättern (Myrtenartiger Busch in der Savanne). Während der Teezeremonie werden zum Ausklang des Nachmittags die Hände mit Henna bemalt.

Ein Kochbuch über gambianische Küche wurde mit Unterstützung der Gambia Tourism Authority auf den Markt gebracht, das in vielen Hotelshops als Souvenir angeboten wird. Es dient als ideale Grundlage für ein gambianisches Homecooking mit Freunden in der Heimat.

Zu buchen ist der Idas Yabouys Home Cooking vor Ort. Hotels sind bei der Kontaktaufnahme behilflich Weiter Informationen zu den Kochkursen auf gambiahomecooking.com

Zurzeit besteht die schnellste Flugverbindung mit Brussels Airlines über Brüssel nach Banjul.







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