Lana & Umgebung: Südtirols Apfelgemeinde auf Frühlingskurs!


28 Mai 2009 [21:02h]     Bookmark and Share


Lana & Umgebung: Südtirols Apfelgemeinde auf Frühlingskurs!

Lana & Umgebung: Südtirols Apfelgemeinde auf Frühlingskurs!



Dort urlauben, wo der Temperatur-Jahresschnitt fünf Grad Celsius über dem nördlich der Alpen liegt: In Lana & Umgebung, vor den Toren der Kulturstadt Meran, sorgt mediterranes Klima für wohlige Wärme, obwohl man sich hier inmitten der Alpen befindet.

Die nach Süden geöffnete Lage des Meraner Beckens in Kombination mit dem markanten Kälteschild durch die Ötztaler Alpen, die Texelgruppe und die Sarntaler Alpen im Norden ist dafür verantwortlich, dass kalte Winde keine Chance haben und die Wetterlage maßgeblich vom Mittelmeerraum beeinflusst wird. Lana liegt inmitten von Obst- und Weingärten, zeichnet sich schon im April durch eine üppige Farbenpracht aus und gilt als Südtirols Apfelparadies. Zusammen mit Völlan, Vigiljoch, Tscherms, Burgstall und Gargazon bildet Lana eine Topferienregion in Höhenlagen zwischen 270 und 1.800 m. Das Motto „Von den Palmen bis zu den Almen” darf man hier für bare Münze nehmen. Dass sich angesichts dessen Familien, Natur- und Kultururlauber, Rad- und Wanderfreunde, Golfer, Weinkenner, Feinschmecker und Genießer hier das ganze Jahr über „die besten Kastanien” aus dem Feuer holen, ist nicht verwunderlich. Betriebe mit der Auszeichnung „LanaQuality” garantieren die Einhaltung hoher Qualitätskriterien, egal ob es sich um Unterkünfte, Restaurants oder Geschäfte handelt.

Lustwandeln im Labyrinth- und Skulpturengarten

Seit drei Jahren gibt es in Tscherms ein Gesamtkunstwerk, das fortwährend wächst und sich immer wieder neu darstellt: Der Labyrinthgarten beim gotischen Ansitz Kränzel ist zum Treffpunkt für Natur- und Gartenliebhaber geworden. Graf Pfeil, selbst passionierter Weinbauer und Kellermeister, hat auf dem Areal neben dem historischen Ansitz mit dem über 600 Jahre alten Wein- und Obstgarten einen über zwei Hektar großen Erlebnisgarten anlegen lassen, der von einem rund 1,5 km langen Weg durchzogen wird. Links und rechts davon laden vier Bereiche, eine „Wallburg” mit Bodenlabyrinth, zwei Teiche sowie drei Naturterrassen zum Schauen, Staunen und Spielen ein. Herzstück ist ein über 3.000 m2 großes Labyrinth, das aus Weinstöcken zehn verschiedener Rebsorten gebildet wird. Rund um den Irrgarten gibt es wechselnde Skulpturenausstellungen verschiedener zeitgemäßer Künstler. 2009 werden Künstler, Förderer und Gärtner eingeladen, den Garten zum Thema „Wandel” zu gestalten. Wer das Labyrinth durchschritten hat, gelangt zum Amphitheater von dessen oberster Stufe man die gesamte Gartenanlage und den Meraner Talkessel überblicken kann. Ein Ruheplatz im lichten Wäldchen verlockt zum Innehalten und Nachdenken, bevor man sich durch die von Apfelbäumen gesäumte Kränzler Allee auf den Rückweg macht. Bei einer Einkehr im „Restaurant Kuckuck” in der denkmalgeschützten Mühle oder in der Vinothek, die Kränzel-Weine und Raritäten zum Verkosten anbietet, klingt der Ausflug geschmackvoll aus. Kunstfreunden bietet sich in Lana mit dem Südtiroler Skulpturenweg ein weiteres Landschaftskunstprojekt an, welches die Naturlandschaft der Gaulschlucht, des Brandis Waalwegs und der Ländpromenade entlang des Falschauerdamms als „Hintergrund und Rahmen” für Skulpturen namhafter Künstler verwendet.

Auf den Spuren von Andreas Hofer und der „Alpinen Straße der Romanik”

Tiroler nördlich und südlich der Alpen verehren den Volkshelden Andreas Hofer (1767–1810) nicht nur auf Denkmälern. Alljährlich wird am 14. Juni mit „Herz-Jesu-Feuern” dem legendären Sieg der Tiroler 1796 unter Hofers Anführerschaft am Berg Isel bei Innsbruck über die französischen Besatzer gedacht – sowie am 20. Februar dessen standrechtlicher Erschießung in Mantua. Hofer wurde unweit von Lana am Sandhof bei St. Leonhard in Passeier geboren und auf der Pfandleralm bei St. Martin gefangen genommen. Sein Leben ist also eng mit diesem Flecken Erde verbunden. Seiner Rolle beim Tiroler Landsturm 1809 gedenkt das Meraner Volksschauspiel „Andreas Hofer 1809–2009″ in Algund (15.05.–28.06.09).

Noch viel weiter zurück in die Geschichte der Gegend rund um Lana führen eindrucksvolle Zeugen auf der „Alpinen Straße der Romanik” zwischen Graubünden, Südtirol und Trentino: die Kirche St. Margareth (Lana), die Maria-Trost-Kirche (Meran), Schloss Tirol und St. Peter (Dorf Tirol) sowie das St. Prokulus-Kirchlein (Naturns). Neben den Schlössern Lebenberg und Braunsberg existiert mit dem weltberühmten Schnatterpeck Altar ein weiterer beeindruckender Zeuge aus dem Mittelalter. Die nahe Kurstadt Meran versprüht in den berauschenden Gärten von Schloss Trauttmansdorff, aber auch in der neuen Therme und den malerischen Einkaufsstraßen südliche Lebenskultur. In die Landeshauptstadt ist es von Lana ebenso nicht weit: Bozen zeigt sich weltoffen, beeindruckt mit dem Archäologiemuseum samt der Bronzezeit-Gletschermumie „Ötzi” vom Hauslabjoch, den Giotto-Fresken im Dominikanerkloster-Kreuzgang und Reinhold Messners Bergmuseum „MMM Firmian” auf Burg Sigmundskron.

Foto: Südtirol Marketing Gesellschaft; Lana & Umgebung







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