Die polnische Sopranistin Therese Waldner wird Kammersängerin der Deutschen Oper am Rhein


24 Apr 2009 [07:19h]     Bookmark and Share


Die polnische Sopranistin Therese Waldner wird Kammersängerin der Deutschen Oper am Rhein

Die polnische Sopranistin Therese Waldner wird Kammersängerin der Deutschen Oper am Rhein



Auszeichnung am Samstag, dem 25. April, um 19.30 Uhr im Düsseldorfer Opernhaus, wo Therese Waldner als Senta in Richard Wagners „Der fliegende Holländer“ zu erleben ist

Düsseldorf – „Ich singe die Musik so wie ich sie in mir höre – es sind immer meine Klänge, meine Farben, meine Emotionen.“ Von diesem Grundsatz lässt sich die polnische Sopranistin Therese Walder zu jeder ihrer Partien leiten. Bevor sie am Samstag, dem 25. April im Düsseldorfer Opernhaus zum elften Mal die Senta in Richard Wagners Oper „Der fliegende Holländer“ singt, wird ihr eine besondere Ehre zuteil: Im Namen der Oberbürgermeister von Düsseldorf und Duisburg wird sie von Generalintendant Prof. Tobias Richter zur Kammersängerin ernannt.

Therese Waldner studierte an der Frédéric-Chopin-Musikakademie in Warschau. 1990 war sie Preisträgerin beim Madama-Butterfly-Wettbewerb in Miami (USA) und beim Belvedere-Wettbewerb in Wien, vom polnischen Außenministerium erhielt sie 1991 den Titel „Botschafterin der polnischen Kultur“. Nach Engagements am Warschauer Großen Theater, Bremen und Karlsruhe wurde sie in der Spielzeit 1998/99 Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein.

In zehn äußerst produktiven Jahren gab die Sopranistin hier 279 Vorstellungen. Sie sang u. a. die großen Partien ihres Fachs von Verdi (Aida, Desdemona in „Otello“, Elisabeth in „Don Carlos“, Lady Macbeth in „Macbeth“, Abigaille in „Nabucco“, Amelia in „Un ballo in maschera“) und Puccini, allen voran die Tosca, die ihr in der Inszenierung von Dietrich Hilsdorf zur wichtigsten Partie an der Rheinoper geworden ist: „Tosca stellt die Fragen nach den wesentlichen Dingen des Lebens – den Glauben an Gott, die Liebe zu einem Menschen, die Suche nach der Wahrheit, und sie ist eine starke Persönlichkeit wie ich sie selbst in mir sehe.“ Mit der Elisabeth in „Tannhäuser“, Sieglinde in „Walküre“ und Senta in „Der fliegende Holländer“ eroberte sie sich außerdem die Musik von Richard Wagner. Eine herausragende Partie gestaltete sie 2004 auch mit Chrysothemis in „Elektra“ von Richard Strauss.

In dieser Spielzeit ist Therese Waldner noch als Senta in „Der fliegende Holländer“ (am 25. April, 3. Mai und 13. Juni in Düsseldorf), Angelica/Giorgetta in „Il trittico“ (am 24. und 30. Mai sowie am 1. Juli in Duisburg), „Jenufa“ (2. Juni in Düsseldorf) und „Tosca“ (17. Juni in Duisburg) zu erleben.

Foto: Therese Waldner / Deutsche Oper am Rhein







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