Kleines Land am großen Fluss – Durch die Kultur und Natur Gambias


27 Mrz 2009 [08:39h]     Bookmark and Share


Kleines Land am großen Fluss – Durch die Kultur und Natur Gambias

Kleines Land am großen Fluss – Durch die Kultur und Natur Gambias



Das westafrikanische Land Gambia offeriert seinen Besuchern weit mehr als nur schöne Atlantikstrände: der 500 Kilometer lange Gambia Fluss, die Lebensader Gambias, durchzieht das ganze Land. Sein Puls ist bis in die zahlreichen Nebenflüsse, den in der Mandinka-Sprache sogenannten „Bolongs“, zu spüren.

Ihre Ufer sind geprägt von ursprünglicher Vegetation und ländlicher Tradition. Hier lernt der Besucher das authentische Gambia kennen

Eine Tagesfahrt durch Gambias Flussdelta
Der Anleger an der Denton Bridge, die das Festland mit St. Mary’s Island verbindet, ist Ausgangspunkt für Bootsfahrten. Angeboten werden Tagestouren zu den Orten Mandinari und Lamin mit Besuch der bekannten Lamin Lodge, die auf Pfählen ins Brackwasser gebaut wurde. Die Lodge befindet sich inmitten des Mangrovenwaldes des Naturschutzgebiets Tanbi Wetland Complex. Hier, an der Mündung des Gambia-Flusses, nisten zahlreiche Sumpf- und Wasservogelarten. Fischerinnen kann man dabei beobachten, wie sie von ihren Pirogen aus Austern von den Mangrovenwurzeln sammeln. Die frische Ernte bieten sie, traditionell zubereitet, sofort zum Verzehr an. Wer selbst aktiv werden möchte, hat hier außerdem die Möglichkeit, wahre Prachtexemplare von Fischen zu angeln.

Entdeckungstour ins Landeinnere
Um das Landesinnere zu erkunden, empfiehlt es sich mit dem Bus oder  per Buschtaxi weiterzureisen. 165 Kilometer von der Hauptstadt Banjul entfernt, befindet sich das Tendaba Safari Camp. Es liegt am Ufer eines Seitenarmes des Gambia Flusses. Hier werden Busch-Safaris, Flussausflüge und Dorftouren angeboten, eine gute Möglichkeit, Land und Leute näher kennenzulernen. Vielleicht entdeckt man ja auf einer Bootsfahrt durch die Bolongs Ninki Nanka, das bekannte Fabelwesen aus Gambia. Auf der Weiterfahrt lohnt sich ein Aufenthalt in Janjangbureh. Ehemals als „Georgetown“ bekannt, war Janjangbureh einst nicht nur die zweitgrößte Stadt Gambias, sondern birgt noch heute Relikte aus der Kolonialzeit und Prähistorie. Einen landesgeschichtlichen Höhepunkt stellen die Steinkreise von Wassu dar, eine megalithische Sehenswürdigkeit, die als altertümlicher Königsfriedhof von Sagen umwoben und von mystischer Atmosphäre getränkt ist. Als authentische Unterkunft dient das Janjang Burreh Camp,
 geleitet von einer deutsch-gambianischen Gesellschaft. Es lädt nicht nur mit traditionell zubereiteten Mahlzeiten zum Abenteuer ein: Das Camp funktioniert gänzlich ohne Strom – ein einzigartiges Naturerlebnis!

Gambia
Gambia ist das kleinste afrikanische Land mit circa 11.000 km² Fläche und 1,5 Millionen gastfreundlichen Einwohnern. Abgesehen vom knapp 80 Kilometer langen Küstenabschnitt am Atlantischen Ozean ist Gambia vollständig vom Staat Senegal umschlossen. Von enormer historischer Bedeutung ist die kleine Binneninsel James Island mitten im Gambia Fluss. Sie wurde 2003 als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen und dokumentiert den westafrikanischen Sklavenhandel.
Die Übernachtungsmöglichkeiten reichen von Fünf-Sterne-Hotels über Selbstverpflegungsapartments und kleine Gästehäuser bis hin zu Lodges in den Nationalparks. Die Mehrzahl der Hotels liegt an den endlosen Stränden mit Blick auf den Ozean. Ebenso beeindruckende Anblicke bietet Gambias Vielfalt an Vogel- und Pflanzenarten. Zur Zeit besteht die schnellste Flugverbindung mit Brussels Airlines über Brüssel nach Banjul.

Weitere Informationen unter www.visitthegambia.gm







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