GEO SAISON verleiht die Goldene Palme für die besten Reisen des Jahres 2009


14 Mrz 2009 [10:01h]     Bookmark and Share




Die Grüne Palme geht an den südafrikanischen Hotelier Michael Lutzeyer

Hamburg – Das Reisemagazin GEO SAISON verleiht zum 17. Mal die „Goldene Palme“ – die begehrte Auszeichnung für die innovativsten, schönsten und originellsten Reisen des Jahres. Eine elfköpfige Jury von Touristikexperten und Reisejournalisten hat aus mehr als 250 Reiseangeboten die überzeugendsten Reisen von Reiseveranstaltern ausgewählt und prämiert. Mit der Goldenen Palme werden Reisen prämiert, die eine Region auf ungewöhnliche Weise erschließen bzw. eine überraschende Idee oder Route bieten. Vor allem kleinere Veranstalter haben dabei Chancen, denn die Goldene Palme möchte gezielt Kreativität und Einfallsreichtum fördern.

GEO SAISON zeichnete Reisen in den Kategorien „Entdecker- und Aktivreisen“ (die bisherigen Kategorien „Entdeckerreisen“ und „Sport- und Aktivreisen“ wurden in diesem Jahr zusammengelegt), „Reisen mit Kindern“ und „Kurz-, Wellness- und Städtereisen“ (hier wurde in diesem Jahr der Aspekt Wellness ergänzt) aus. Neu hinzugekommen ist die Sparte „Die besondere Pauschalreise“. Um eine Goldene Palme in dieser Kategorie zu gewinnen, muss sie einerseits die klassischen Leistungen einer Pauschalreise erfüllen (Übernachtung, Transfer und Zusatzleistungen wie Reiseleitung und Mahlzeiten sind im Reisepreis enthalten). Andererseits sollte die „besondere Pauschalreise“ dem von vielen Gästen geäußerten Wunsch nach außergewöhnlichen Erlebnissen entsprechen. Außerdem sollen die Reisen zu mehreren Terminen im Jahr von 500 und mehr Urlaubern gebucht werden können.

Grüne Palme für Michael Lutzeyer, Betreiber der Öko-Lodge „Grootbos Private Nature Reserve“, Südafrika In diesem Jahr geht der Sonderpreis „Grüne Palme“ an den südafrikanischen Hotelier Michael Lutzeyer. Die „Grüne Palme“ von GEO SAISON ehrt Personen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um den Umwelt- und Naturschutz in touristisch genutzten Gebieten, um Völkerverständigung oder um den Erhalt von Kulturgütern verdient gemacht haben.

Zwei Autostunden von Kapstadt entfernt betreibt Lutzeyer die „Grootbos Private Nature Reserve“, eine luxuriöse Öko-Lodge in einem 1.750 Hektar großen Schutzgebiet. Und er unterhält die „Grootbos Foundation“, eine Stiftung für ökologische und soziale Projekte. Tatsächlich, sagt er, wäre das eine ohne das andere nicht denkbar. Die Lodge muss Erträge abwerfen, damit er in die Ausbildung von Einheimischen und den Naturschutz investieren kann. Und der Schutz der einmaligen Landschaft muss gewährleistet sein, damit Gäste in die Lodge kommen. Grootbos liegt an der Walker Bay, wo von Juni bis Dezember Glattwale ihre Babys zur Welt bringen. Die Fünf-Sterne-Anlage besteht aus zwei Lodges mit je zehn edlen Suiten. Lutzeyer steuert mit seiner „Grootbos Foundation“ eine ganze Reihe von sozialen und ökologischen Projekten. Das wichtigste heißt „Green Futures“ und ist eine Privatschule für Gartenbau, die sich durch Spenden und den Verkauf von Pflanzen trägt. Pro Jahr bildet sie zwölf junge schwarze Arbeitslose zu Gärtnern aus und trainiert sie für die Arbeitswelt. Lutzeyer orientiert sein Handeln an drei Prinzipien: „Es gilt, das ökonomisch Sinnvolle, das ökologisch Notwendige und die soziale Verantwortung zu verknüpfen.“

Weltweit gibt es etliche Tourismusprojekte, die soziale und ökologische Belange unterstützen. Aber so konsequent und durchdacht wie Lutzeyer sind wenige am Werk, weshalb er stellvertretend die „Grüne Palme“ erhielt.







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