Tourismusstudie des World Economic Forum: Deutschsprachige Länder verteidigen Spitzenposition


05 Mrz 2009 [11:30h]     Bookmark and Share




Deutschland belegt erneut Platz 3 hinter Schweiz und Österreich/ Wirtschaftskrise führt zu hartem Preiskampf im Tourismussektor / Langfristig ist ‚Green Travel‘ von essentieller Bedeutung

München – Schweiz, Österreich und Deutschland bilden erneut das Spitzentrio der Reise- und Tourismus-Studie des World Economic Forums (WEF) und Booz & Company. Auch in der Rezession konnten die drei deutschsprachigen Länder ihre Vorbildfunktion verteidigen und insbesondere bei Themen wie Umweltschutz sowie Verkehrsinfrastruktur punkten.

„Durch die weltweite Rezession wird der Wettbewerb zwischen den Ländern im Tourismusbereich härter“, ist sich Jürgen Ringbeck, Senior Partner bei Booz & Company sicher. „Die Menschen schauen derzeit sehr genau auf ihre Urlaubskasse. Das erhöht natürlich den Preisdruck unter den Feriendestinationen. Gleichzeitig verlangen immer mehr Reisende nach umweltverträglichen Urlaubsangeboten.“

Der diesjährige Global Travel & Tourism Competitiveness Report (TTCR), den Booz & Company als Strategic Design Partner des WEF maßgeblich mitgestaltet hat, verdeutlicht die Herausforderungen des nachhaltigen Tourismus. Während die Kunden für dieses Thema sensibilisiert sind, verstärken internationale Klimaschutzregeln die Bedeutung des ‚Green Travel‘ zusätzlich. „Länder, die nicht in nachhaltige und klimaneutrale Tourismusinfrastruktur investieren, zahlen in Zukunft doppelt“, warnt Ringbeck.

Die große Herausforderung liegt folglich darin, diese beiden Trends zu verbinden: Kurzfristig muss nahezu jeder Ferienort überlegen, wie er in Zeiten der Krise die kostenbewussten Urlauber für sich gewinnen kann. Gleichzeitig gilt es jetzt, nachhaltigen Tourismus langfristig zu entwickeln.







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