Üppige Natur in den Wüsten Arabiens


10 Dez 2008 [09:15h]     Bookmark and Share


Üppige Natur in den Wüsten Arabiens

Üppige Natur in den Wüsten Arabiens



Jemen lockt Ökotouristen mit ursprünglichen Landschaften

Tropische Wälder, Wässerfälle und üppige Vegetation sind nicht die ersten Assoziationen zur Natur der Arabischen Halbinsel. Anders im Jemen, der aus gutem Grund seit der Antike den Beinamen Arabia felix, das glückliche Arabien, trägt. Der Name rührt von den relativ reichen aber vor allem regelmäßigen Niederschlägen her, die in dem Land an der Südspitze der Arabischen Halbinsel eine üppige Vegetation und ertragreiche Landwirtschaft ermöglichen. Damit bietet der Jemen noch einige Rückzugsräume für einst weit verbreitete aber nunmehr bedrohte Tier- und Pflanzenarten.

Eine besondere landschaftliche Perle ist das Bara’a Forest Natural Reservat im westlichen Jemen. Das Schutzgebiet beherbergt einen der letzten tropischen Wälder auf der arabischen Halbinsel und ist mit knapp 4.000 Hektar so groß wie 5.400 Fußballfelder. Aufgrund der facettenreichen Landschaft bietet der Bara’a Forest eine einzigartige Naturvielfalt mit 315 Pflanzen-, 93 Vogel- und 13 Reptilienarten. Entlang der großartigen Natur und der zahlreichen Wasserfälle bietet sich dem Naturliebhaber das einzigartige Erlebnis der ursprünglichen südarabischen Landschaft.

1999 wurde das wunderschöne Gebiet von Atma zum Naturreservat erklärt. Der Name Atma steht sowohl für „Dunkelheit“ als auch für „wilde Olivenbäume“. Es befindet sich 55km westlich der im zentralen Hochland gelegenen Stadt Dhimar. Das 64 Hektar große Schutzgebiet ist das ganze Jahr über grün und seit alters her für seinen Reichtum an Reptilien, Vögeln und Säugetieren bekannt. Außerdem finden sich in Atma viele uralte Gebäude, Schlösser und Festungen, die das soziale und kulturelle Erbe der Region widerspiegeln.

Die Täler von Al Hajria liegen südlich der zweitgrößten jemenitischen Stadt Taiz. Diese von der Natur reich beschenkten Täler sind Heimat zahlreicher Wildtierarten. So tummeln sich hier Hyänen, Füchse, Hasen, Stachelschweine und Paviane, aber auch Hobbyornithologen kommen beim Beobachten von seltenen Greifvögeln, Tauben, Wiedehopfen und Nachtigallen auf ihre Kosten.

Foto: Kleber PR Network







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