PATA stellt Ausreisesteuer an britischen Flughäfen in Frage – mehr Kurzstreckenverkehr nach Kontinentaleuropa befürchtet


27 Nov 2008 [15:30h]     Bookmark and Share




Die Pacific Asia Travel Association (PATA) hat die Entscheidung der britischen Regierung zu einer Anhebung der Ausreisesteuern an britischen Flughäfen als kurzsichtig und destruktiv kritisiert.

„In Zeiten, in denen die Reise- und Tourismusindustrie vor beispiellosen Herausforderungen steht, sehen wir von einer europäischen Regierung Steuererhöhungen, die nicht nur Arbeitsplätze und Unternehmen in Großbritannien gefährdet, sondern auch in der gesamten pazifisch-asiatischen Region“, erklärte der geschäftsführende PATA-Präsident Brian Deeson.

„PATA hat sich als Organisation gänzlich auf die nachhaltige Entwicklung von Reise und Tourismus ausgerichtet. Die Entscheidung Großbritanniens dagegen ist einfach nur eine Einnahmeerhöhung für den Staat, die mit dubiosen ökologischen Parolen bemäntelt wird“, ergänzte Deeson. PATA unterstützt die Auffassung des Australian Tourism Export Council (ATEC), die in der Steuererhöhung eine Gefahr für den Tourismus gerade in aufstrebenden Märkten wie im Südpazifik sieht.

„Ironischerweise könnte dieser Schritt der britischen Regierung auf diese negativ zurückwirken. Reisende könnten für ihre Langstreckenrouten nun einen Flughafen in Kontinentaleuropa auswählen, was dann den Kurzstreckenverkehr nach Großbritannien und damit den CO2 Ausstoß in die Höhe treibt. Langstreckenflüge haben pro Meile gerechnet eine günstigere Klimabilanz als Kurzstreckenflüge“, erklärte Deeson und fuhr fort „Wir sind bereit, einen fairen Anteil zu übernehmen, aber die jüngsten Steuererhöhungen sind eine unverhältnismäßige Belastung für unsere Industrie.“







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