Heilbäder für den Tourismus in Baden-Württemberg wichtig: Vor allem Gastgewerbe und Einzelhandel profitieren


17 Feb 2006 [16:04h]     Bookmark and Share




BAD LIEBENZELL: Nach einer neuesten Untersuchung werden in den 57 Heilbädern und Kurorten des Landes im Jahr rund 2,956 Milliarden Euro Umsatz durch den Tourismus erwirtschaftet.

Genau 71,2 Millionen Aufenthaltstage wurden bei der Studie, die sich auf das Jahr 2004 bezieht, ermittelt. 70.000 Arbeitsplätze hängen direkt vom Tourismus in den Heilbädern und Kurorten des Landes ab. Diese Zahlen stellte Dr. Bernhard Harrer vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr an der Uni München (dwif) in Bad Liebenzell vor. Demnach belaufen sich die Tagesausgaben pro Tourist auf 41,50 Euro, was in erster Linie den touristischen Einrichtungen zugute kommt.

Neben dem Gastgewerbe (1,379 Milliarden Euro) profitieren die Dienstleistungen (855,4 Millionen Euro) sowie der Einzelhandel (721,3 Millionen Euro) vom Heilbädertourismus in Baden-Württemberg.
Nach Harrers Untersuchung lässt der Tagesgast dabei mehr im Einzelhandel liegen (41,7 % von insgesamt 1,297 Milliarden Euro) als der Übernachtungsgast (10,8 % von 1,658 Milliarden Euro). Bei den Dienstleistungen sind mit 22,9 % beim Tagesgast zu 33,7 % beim Übernachtungsgast die Verschiebungen nicht so eklatant. Die repräsentative Haushaltsbefragung des dwif wurde in den letzten Wochen durchgeführt.

Das Zahlenbild deckt sich mit den ermittelten statistischen Zahlen. Von den 71,2 Millionen Aufenthaltstagen im Jahr 2004 in den Heilbädern und Kurorten entfielen allein 71,8 % auf Tagesreisende und nur 15,9 % auf Gäste in gewerblichen Betrieben. Für den Präsidenten des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg, Prof. Rudolf Forcher, zeigen die Zahlen „zwei Dinge: Zum einen wird deutlich, dass die Heilbäder und Kurorte ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für das Land

sind. Nicht zuletzt werden durch uns allein 70.000 Arbeitsplätze im Land zur Verfügung gestellt. Zum zweiten bestätigt sich der Wandel in den Heilbädern und Kurorten der letzten Jahre. Immer mehr Tagesgäste nutzen die Gesundheitsdienstleistungen dieser Einrichtungen,
schwerpunktmäßig die Thermal- und Mineralbäder.“

Der Heilbäderverband Baden-Württemberg will aus dieser Befragung Konsequenzen ziehen. „Wir werden weiterhin intensiv die Aspekte Medical Wellness und Gesundheitstourismus in unseren Einrichtungen
ausbauen“, so Prof. Forcher. Mit den Wellness Stars-Einrichtungen und den neuen Gesund-im-Süden-Angeboten sei Baden-Württemberg auf dem richtigen Wege.

Info: Der Wellness Stars-Katalog und die Broschüre „Gesund im Süden“ sind kostenlos zu beziehen über den Prospektservice des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg, Tel.01805 / 9115-25. Weitere Infos unter www.wellness-stars.de oder www.gesund-im-sueden.de

Originaltext:         Heilbäderverband Baden-Württemberg e.V.

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Klaus Peter Betz
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