Billig-Airlines auf dem Vormarsch


05 Jul 2006 [07:33h]     Bookmark and Share




Die Billig-Airlines fliegen den traditionellen Fluggesellschaften immer mehr davon.

Frankfurt -Dies ist die Quintessenz des aktuellen „Eurospace-Report 2006 zur Zukunft der europäischen Luft- und Raumfahrt“, den die Beratungsgesellschaft Eurospace vorgestellt hat. Gemäß Expertenumfrage* sehen fast die Hälfte (49 Prozent) der Fachleute die großen Fluggesellschaften weiterhin unter massivem Preisdruck, um im Wettbewerb mit den Spar-Fliegern überhaupt mithalten zu können. Trotz dieses Preisverfalls sagen 41 Prozent der Experten für Ryanair & Co eine rosige Zukunft voraus. „Die Flugpreise bleiben weiterhin auf Sinkkurs. Davon profitieren vor allem die Privatverbraucher, weniger die Geschäftsreisenden“, analysiert Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana.

Für viel reisende Geschäftsleute bleiben laut Eurospace-Report
auch künftig die großen Flughäfen wichtig, die von den
Billig-Airlines aus Kostengründen kaum bedient werden. Fast ein
Viertel (24 Prozent) der befragten Experten sind davon überzeugt,
dass die Großflughäfen wie Rhein-Main-Airport ihre Position als
Drehkreuze der internationalen Luftfahrt weiter ausbauen können.
Allerdings gehen ein knappes Fünftel (18 Prozent) der Fachleute davon aus, dass die kleineren Nebenflughäfen wie Frankfurt-Hahn an Bedeutung gewinnen, eben weil sie von den Spar-Airlines angeflogen werden. „Wer geschäftlich oder interkontinental unterwegs ist, wird auch künftig primär auf den Großflughäfen anzutreffen sein. Wer hingegen privat innereuropäisch fliegt, wird sich zusehends auf den Nebenflughäfen wieder finden“, erläutert Eurospace-Chef Vincent Ohana.

Diese Entwicklung gilt allerdings nur, wenn nicht doch das gute
Viertel (26 Prozent) der Fachleute Recht behält, die längerfristig
ein „Massensterben der Billig-Flieger“ voraussagen.


  * Für die Studie „Eurospace-Report 2006 zur Zukunft der
europäischen Luft- und Raumfahrt“ wurden 150 ausgewählte Fach- und Führungskräfte aus der Luft- und Raumfahrtbranche nach ihrer
Einschätzung zum Status-quo und zur Zukunft der Branche befragt.

Eurospace gehört zu den führenden deutschen High-Tech-Beratungsgesellschaften. Nach der Gründung 1993 zunächst auf Raumfahrt und Satellitentechnik spezialisiert, befasst sich das
Unternehmen heute in einer Vielzahl von Märkten mit Zukunftsprojekten, die nächste Generationen in der jeweiligen Branche bestimmen. Zu den Gebieten zählen Automobil und Transport, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Telekommunikation sowie die Fertigungs-, Halbleiter- und Konsumgüterindustrie. Das Eurospace-Konzept des Project-Life-Cycle umfasst alle Projektphasen von der Strategie über die fachliche Expertise bis hin zur Implementierung. Eurospace gehört seit 1996 zur Altran Group, die weltweit mit über 100 Tochtergesellschaften vertreten ist, und beschäftigt zur Zeit bei Wachstumsraten von jährlich über 20 Prozent mehr als 270 Consultants in Deutschland. Neben einem Forschungs- und
Entwicklungszentrum in Chemnitz unterhält Eurospace Geschäftsstellen in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.







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