Berliner Schüler spenden bei Bibliothekbesuchen 10.000 Euro für ein Schulungszentrum in Angola


13 Dez 2008 [14:01h]     Bookmark and Share




Bei der ersten Solidarischen Lernolympiade Berlins, die unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatssekretär André Schmitz stand, haben etwa 2.000 Schüler und Studenten in einem Monat über 10.000 Euro für ein Schulungszentrum in Angola gespendet. Das Geld stammt von Unternehmen, die den Schülern und Studenten jede in einer Bibliothek verbrachte Lern-Stunde mit je einem Euro sponserten.

Berlin – Schmitz: „Dieses Entwicklungshilfeprojekt ist eine tolle Idee und klassische win-win-Situation: Berliner Schüler lernen für sich und helfen damit ihren Altersgenossen in Entwicklungsländern, Zugang zu Bildung und Kultur zu erlangen. In nur einem Monat sind so über 10.000 Euro gespendet worden. Und das trotz der geringen medialen Aufmerksamkeit, die dieses Projekt in ausgewählten Berliner Bibliotheken gefunden hat. Für die nächste Lernolympiade im kommenden Jahr hoffe ich, dass sich auch Berliner Unternehmen beteiligen werden und wir mehr noch mehr Teilnehmer gewinnen können.“

Die Solidarische Lernolympiade wird vom gemeinnützigen Verein in.actio coopera organisiert und gefördert durch die Europäische Union und die autonome spanische Gemeinschaft La Rioja. 2003 startete die erste Solidarische Lernolympiade der spanischen Organisation Coopera in Logrono. In diesem Jahr nahmen 12 Länder an dem innovativen Bildungsprogramm teil, darunter neun europäische Staaten sowie Burundi, die Elfenbeinküste und Brasilien. (solidarischelernolympiade.com)

Vom 5. November bis 5. Dezember verbrachten fast 2.000 Berliner Schüler und Studenten in 17 Berliner Bibliotheken insgesamt 10.364 Lern-Stunden und sammelten dabei 10.364 Euro für den Ausbau des Schulzentrums „Kudilanga ni Kudinzola“ in Angola. Spitzenreiter waren die Schüler der Stadtbibliothek Adalbertstraße, in der 1244 Teilnehmer vorrangig arabischer und türkischer Herkunft, mit olympischem Eifer insgesamt 2174 Stunden zusammentrugen.



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